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DGB-Chef Sommer spricht Linkspartei Regierungsfähigkeit ab
Zusammenarbeit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gelobt
Berlin (dapd). Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DBG), Michael Sommer, hält die Linkspartei für nicht regierungsfähig. Mit der jetzigen Programmatik könne die Partei im Bund keine Regierungsverantwortung übernehmen, sagte Sommer der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). Die Zusammenarbeit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lobte Sommer indes. Zwar finde er nicht jeden Schritt der Kanzlerin politisch richtig, "aber die Art und Weise, wie sie mit den Gewerkschaften kommuniziert", stimme.
Zur Bundestagswahl 2013 will der DGB keine Wahlempfehlung aussprechen, kündigte Sommer an. "Wir stellen unsere Themen in den Vordergrund - und daran messen wir die Parteien und Programme."
dapd
18:41 Uhr
hkremss: @Matthias1: Und dabei wissen wir doch, dass die SED/PDS/Linke die Partei der System-Apparatschiks ist? Und wieso ist sie keine etablierte Partei? Die war sogar mal Einheitspartei eines ganzen Landes. Aber ok, Herrn Sommer muss man nicht mögen, er hängt sein Mäntelchen zu gern in den Wind.
15:50 Uhr
Matthias1: Man sollte nicht vergessen, dass der DGB-Bonze Sommer nie wirklich gearbeitet hat und über die Politschiene (Polit-Studium) und seine SPD-Mitgliedschaft zum DGB kam. Die SPD hat HartzIV, Sozialabbau und Rentenkürzung herbeigeführt und im Bundestag gegen gesetzliche Mindestlöhne gestimmt, während die Linke dafür stimmte. Merkel wird die Mindestlöhne nun einführen. Sommer ist einfach ein System-Apparatschik, der die Feindbilder der Adenauer-Ära noch in sich trägt und dabei die Interessen der Arbeitnehmer verrät, weil er selbst zu weit von diesen entfernt ist. Der DGB ist wirklich zu bedauern, dass an seiner Spitze jemand sitzt, dem das Kuscheln mit den etablierten Parteien wichtiger ist als die Durchsetzung von Arbeitnehmerrechten. Hauptsache 1998 wurde Wahlkampf für Schröder gemacht, der sich mit der windigen Riesterrente, Rente mit 67 und Hartz IV "bedankt" hat. Wer Sommer als Freund hat, der braucht keine Feinde mehr.