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Kramp-Karrenbauer: Neuwahlen werden "die Verhältnisse klären"

Präferenz für eine große Koalition

Berlin/Saarbrücken (dapd). Nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche mit der SPD hat die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) die Entscheidung für schnelle Neuwahlen verteidigt. "Wir brauchen für eine Sanierungskoalition eine entsprechende Legitmation für fünf Jahre", sagte die CDU-Landesvorsitzende am Freitag im rbb-Inforadio. Alles andere wäre vor dem Hintergrund der hohen Verschuldung des Landes und der Schuldenbremse nicht stabil genug.

Neuwahlen seien ein Schritt, der auch Risiken berge, räumte Kramp-Karrenbauer ein. Es gehe aber nicht darum, was aus ihr persönlich werde, sondern um das Land und darum, "dass Neuwahlen die Verhältnisse klären". Auf dieser Grundlage könne man dann "eine stabile Zusammenarbeit für fünf Jahre finden", sagte die CDU-Chefin und machte zugleich erneut ihre Präferenz für eine große Koalition mit der SPD deutlich.

dapd

 
erschienen am 20.01.2012
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