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Marine-Unteroffiziere wegen Misshandlung degradiert

Beförderungsverbot und eine Kürzung der Bezüge für jeweils vier Jahre

Leipzig (dapd). Wegen der Misshandlung eines Untergebenen hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) zwei Unteroffiziere der Marine degradiert. Sie hatten einen ihnen unterstellten Hauptgefreiten auf einem Schiff mit Klebeband gefesselt und mit einem Schlauch nass gespritzt, wie das Gericht am Donnerstag in Leipzig mitteilte.

Das kalte Wasser ließen sie auch in die geöffnete Hose laufen und ihn dann hinter anderen Soldaten Aufstellung nehmen. Sein Zustand fiel erst nach deren Wegtreten auf. Der 2. Wehrdienstsenat wies die Berufung der Soldaten gegen ein vom Truppendienstgericht verhängtes Beförderungsverbot und eine Kürzung der Bezüge für jeweils vier Jahre zurück. Laut den Soldaten soll es sich um einen Spaß gehandelt haben.

(BVerwG 2 WD 1.11 - Urteil vom 1. Februar 2012)

dapd

 
erschienen am 02.02.2012
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