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Meisner fordert nach Anschlag in Nigeria Signal der Moslems
Für viele Christen im Ausland ist Religionsfreiheit eine "Frage nach Leben und Tod"
Köln (dapd). Nach dem Terroranschlag auf Christen in Nigeria fordert der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner ein klares Bekenntnis muslimischer Politiker für den Schutz der Christen. Es verwundere doch sehr, "dass von offizieller muslimischer Seite keine Verurteilung dieser Verbrechen zu hören" gewesen sei, sagte Meisner in seiner Silvesterpredigt im Kölner Dom.
Bei dem Terroranschlag auf einen Gottesdienst wurden zu Weihnachten nahe der nigerianischen Hauptstadt Abuja mehr als 40 Menschen getötet. Zu der Tat bekannte sich die islamistische Sekte Boko Haram. Nach Angaben von Erzbischof Meisner sind die Christen "die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft der Welt". Für viele Christen im Ausland sei Religionsfreiheit eine "Frage nach Leben und Tod".
dapd
19:44 Uhr
Matthias1: So wild wie die Katholiken auf dem afrikanischen Kontinent in letzter Zeit aggressiv drauflosmissioniert haben, muss sich der feine Kanalmeister (wie die Kölner ihn nennen) nicht wundern, dass es kracht. Was soll das Signal des Schutzes denn sein? Und wer schützt uns in Deutschland vor dem verantwortungslosen Fundamentalismus eines Kardinal Meisner, etwa in Fragen der Abtreibungspolitik, bei Frauenrechten, bei Gesellschafts- und Familienpolitik usw?