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Müntefering attackiert Bundeskanzlerin Merkel
"Eine gewisse Richtungslosigkeit und Beliebigkeit"
Erfurt (dapd). Der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) "eine gewisse Richtungslosigkeit und Beliebigkeit" vorgeworfen. Dies sei früher so gewesen und habe sich auch wieder in der Debatte über die Euro-Rettung gezeigt, sagte er der "Thüringischen Landeszeitung". Merkel habe es etwa versäumt, gleich zu Beginn den Finanzjongleuren mit dem nötigen Nachdruck klar zu machen, dass sie es nicht schaffen werden, Griechenland aus der Eurozone zu drängen und stattdessen mit einer "populistischen Wendung" gegen das Land begonnen. "Das macht die Sache jetzt unnötig teuer."
Allerdings sei Merkel "technisch gut" und könne sich immer wieder auf neue Situationen einstellen. Relativ wenig höre man indes zu der zentralen Frage, wie man Europa weiterentwickeln kann. "Sie stopft eigentlich nur von Tag zu Tag Löcher."
dapd
16:46 Uhr
peter1: Schön das sich "Münte" wieder meldet. "Mit mir keine Steuererhöhungen", und kaum im Amt, Erhöhung der Mehrwertsteuer!
Durchpeitschen der Rente mit 67 - ohne Not- und dann mit seinem jungen Mäuschen in den hochbezahlten Ruhestand. Eine Frechheit, sich überhaupt noch zu melden
15:44 Uhr
Katzelchen: Müntefering hat sein "Geschwätz von gestern" noch nie interessiert. Die "Rente mit 67" und ihre Auswirkungen für den Einzelnen auch nicht, er war ja nicht von ihr betroffen. Was Angela Merkel falsch oder richtig macht, kann er, glaube ich, nicht beurteilen, weil ihm das sowieso egal ist. Immerhin sieht er noch, dass die SPD keinen Kanzler stellen wird, solange es Frau Merkel gibt. Die SPD muss also keine Löcher stopfen, die hätte diese Löcher wahrscheinlich noch nicht einmal entdeckt.
12:54 Uhr
Matthias1: Richtungslosigkeit ist vor allem Müntefering vorzuwerfen? Wer warb denn im Wahlkampf für flächendeckende gesetzliche Mindestlöhne und setzte sich dann als Minister dafür ein, dass seine Partei GEGEN diese stimmte?