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Muslime fordern politische Konsequenzen aus NSU-Mordserie

Mazyek befürchtet eine Tabuisierung

Weimar (dapd). Der Zentralrat der Muslime in Deutschland fordert einen Tag vor dem Staatsakt zum Gedenken an Opfer rechtsextremistischer Gewalt Konsequenzen aus der Neonazi-Mordserie. "Wir fragen uns, wer dafür die politische Verantwortung und die damit verbundene Konsequenz des Rücktrittes in unserem Land übernimmt", sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, der "Thüringischen Landeszeitung" laut Vorabbericht. Diese Frage dürfe nicht länger tabuisiert werden.

Zudem müsse die gesamte Sicherheitsarchitektur in Deutschland auf den Prüfstand. In diesem Zusammenhang plädierte Mazyek für einen Nachrichtendienstbeauftragten nach dem Vorbild des Wehrdienstbeauftragten.

dapd

 
erschienen am 22.02.2012
© Copyright dapd Nachrichtenagentur GmbH
 
Kommentare
1
(Anmeldung erforderlich)
  • 22.02.2012
    12:53 Uhr

    Matthias1: Ein Anfang wäre zum Beispiel, dass die SPD sich von türkenfeindlichen Hetzern wie Sarrazin trennt. Das wird sie unter Populisten wie Gabriel und Nahles aber sicher nicht tun.

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