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Schulz reagiert gelassen auf Merkels Unterstützung für Sarkozy

Zugleich rechnet das SPD-Vorstandsmitglied damit, dass Merkel auch auf Hollande zugeht

Berlin (dapd). Der Präsident des Europäischen Parlaments, der Sozialdemokrat Martin Schulz, nimmt die Wahlkampfhilfe von Bundeskanzlerin Angela Merkel für den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy gelassen. Schließlich gehörten Sarkozy und Merkel der gleichen politischen Familie in Europa an, sagte Schulz am Montag der Deutschen Welle. Zugleich rechnet das SPD-Vorstandsmitglied damit, dass Merkel auch auf Sarkozys Herausforderer zugeht. "Angela Merkel wird auch so klug sein, sich in absehbarer Zeit in Berlin mit dem möglichen nächsten französischen Präsidenten François Hollande von den Sozialisten zu treffen", sagte Schulz.

Unions-Fraktionsvize Andreas Schockenhoff bestritt, dass Merkel Wahlkampf für Sarkozy macht. Die CDU-Chefin trete nicht für die Person Sarkozy ein, sondern für eine Politik, die die Rolle Europas in der Welt stärke.

dapd

 
erschienen am 06.02.2012
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