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Seehofer empfiehlt Guttenberg mehr Demut

CSU-Parteichef verweist auf bisherige Unterstützung

Berlin (dapd). Vor dem Auftritt von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am kommenden Montag in Brüssel hat CSU-Chef Horst Seehofer den früheren Verteidigungsminister scharf kritisiert. Die CSU habe Guttenberg so viel Solidarität entgegen gebracht "wie noch keine Partei zuvor irgendeinem Politiker", sagte der bayerische Ministerpräsident der Zeitung "Welt am Sonntag".

Bei Guttenbergs Versuch, seine Fehler bei der abgeschriebenen Doktorarbeit zu rechtfertigen, sei "nicht nur der Stil, sondern auch der Inhalt daneben" gewesen. Die Doktorarbeit sei ein Fehler gewesen, "damit sollte man demütig umgehen" sagte Seehofer weiter.

Der CSU-Chef hält eine Rückkehr Guttenbergs in die Politik für möglich. "Guttenberg hat hohe politische Fähigkeiten, er soll wissen, dass er weiter zu unserer Familie gehört und wir ihn zu gegebener Zeit wieder in einer aktiven Rolle sehen wollen."

dapd

 
erschienen am 11.12.2011
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