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Standort Europa

Zeitung berichtet von Einigung zwischen Berlin und Paris bei Steuern

München (dapd). Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs sollen sich auf einige Grundsätze für eine einheitlichere Besteuerung von Unternehmen in beiden Ländern verständigt haben. Ziel sei es, den Bürokratieaufwand und die damit verbundenen Kosten der Betriebe zu senken, Doppelbesteuerungen wie auch doppelte Nichtbesteuerungen zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa zu erhöhen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung".

Zu den diskutierten Optionen zähle eine Senkung des Körperschaftsteuersatzes in Frankreich von heute 33,3 Prozent auf das durchschnittliche deutsche Unternehmenssteuerniveau von 29,5 Prozent, das aus Körperschaftsteuer plus Gewerbesteuer besteht, schrieb das Blatt. In Deutschland wiederum könnten die konzerninterne Gewinn- und Verlustverrechnung sowie die Bereitstellung von Kapital zwischen verschiedenen Gesellschaften einer Unternehmensgruppe steuerlich erleichtert werden. Außerdem sollten Eigentümer von Personengesellschaften in größerem Umfang als bisher Verluste ins Vorjahr rückübertragen können. Im Gespräch sei zudem eine Verdopplung des sogenannten Sockelbetrags von bisher 511.500 Euro auf eine Million Euro.

dapd

 
erschienen am 07.02.2012
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