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Berlin Music Week bietet Party und Diskussion

"Die Musikwirtschaft ist in einem schwerwiegenden Umstrukturierungsprozess"

Berlin (ddp). Die erste Berlin Music Week beginnt am Montag mit Konzerten und Diskussionsveranstaltungen in Clubs der ganzen Stadt. "Die Musikwirtschaft ist in einem schwerwiegenden Umstrukturierungsprozess", sagte Organisator Olaf Kretschmar von der Berlin Music Commission bei der Vorstellung des Programms am Dienstag. Auch Branchentreffen müssten darauf reagieren und flexibler werden.

Das neue Format der Berlin Music Week fasse daher als Dachmarke verschiedene, zuvor eigenständige Veranstaltungen zusammen, unter anderem die Popkomm, die 2009 eingeführte Konferenzreihe "all2gethernow" und das Berlin Festival. Die Music Week läuft bis 12. September.

Auch die Popkomm, die im vergangenen Jahr abgesagt wurde, kehrt mit der Music Week nach Berlin zurück. Sie wird auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof stattfinden und am Public Day am 10. September auch für das allgemeine Publikum geöffnet. 470 Aussteller aus über 20 Ländern haben sich angekündigt.

Ebenfalls im Flughafen Tempelhof findet das Berlin Festival statt, das im vergangenen Jahr Premiere hatte. Am 10. und 11. September können Indie- und Elektrofans zum Beispiel mit Peaches, Fatboy Slim, The Editors, Caribou, Soulwax und LCD Soundsystem feiern. An der Berliner Clubnacht am 11. September beteiligen sich 44 Berliner Clubs. Bei der zweiten Ausgabe der Konferenz "All2gethernow" vom 6. bis zum 12. September wird über die Zukunft der Branche diskutiert.

ddp

 
erschienen am 31.08.2010
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