Foto: dapd

"Die neue Wirklichkeit"

Fotografie der 1920er Jahre in der Pinakothek der Moderne

München (dapd-bay). Avantgarde-Fotografie der 1920er und 1930er Jahre präsentiert die Pinakothek der Moderne in München von Samstag (26. März) an in der Ausstellung "Die neue Wirklichkeit". Die Schau zeigt bis 26. Juni etwa 110 Originalabzüge aus der Entstehungszeit der Aufnahmen von neun Protagonisten der fotografischen Moderne, darunter Aenne Biermann, Karl Blossfeldt, Florence Henri, Germaine Krull, Albert Renger-Patzsch und August Sander.

Die Ausstellung versuche, jeden Fotografen mit einem oder zwei Themen vorzustellen, die für sein Werk typisch seien, erläuterte die Leiterin der Sammlung Fotografie und Neue Medien an der Pinakothek der Moderne, Inka Graeve Ingelmann, am Freitag. Die Schau bilde den Auftakt für die Zusammenarbeit zwischen der Pinakothek der Moderne und der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, deren Sammlung rund 6.000 Originalabzüge umfasst. Diese erste Ausstellung konzentriere sich mit den ausgewählten Fotografen auf das Herzstück der Sammlung.

Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Klaus Schrenk, betonte, mit der Zusammenarbeit werde ein "neues Kapitel" in der Abteilung Fotografie und Video aufgeschlagen. Die Zusammenarbeit mit der Stiftung sei ein "Glücksfall" und biete der Abteilung eine neue Perspektive. Denn damit werde die Kollektion der Abteilung Fotografie und Neue Medien, die sich bislang vorwiegend auf zeitgenössische Fotografie beschränkte, um die fotografische Moderne erweitert.

dapd

 
erschienen am 25.03.2011
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