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Europaweit einmalige Schau in Hildesheim präsentiert Schätze Zyperns (mit Bild)
Mehr als 200 Exponate zu sehen
Hildesheim (ddp-nrd). Eine europaweit einmalige Ausstellung über Zypern wird am Samstag (13. März) im Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museum eröffnet. Die Schau "Zypern - Insel der Aphrodite" präsentiere mehr als 200 Exponate aus zyprischen Museen, dem Pariser Louvre und weiteren bedeutenden Zypern-Sammlungen, teilte Museums-Direktorin Katja Lembke am Freitag mit.
Die Republik Zypern steuert 116 Werke und Objekte bei, darunter die berühmte Marmorstatue der Göttin Aphrodite. Diese wird nach Angaben des Museums zum ersten Mal in Deutschland gezeigt. Die 85 Zentimeter hohe Statue stammt aus dem ersten Jahrhundert vor Christus. Taucher fanden sie vor 15 Jahren im Mittelmeer vor der zyprischen Stadt Paphos. Der Sage nach ist Aphrodite dort dem Meer entstiegen.
Schon in der Antike habe Zypern als Knotenpunkt im östlichen Mittelmeer und wegen seiner Rohstoffe eine wichtige Rolle im Austausch zwischen West und Ost gespielt, teilte das Museum weiter mit. Die Ausstellung, die bis zum 12. September gezeigt wird, soll die rund zehntausendjährige Kultur- und Herrschaftsgeschichte der Insel dokumentieren.
Die Schirmherrschaft für die Ausstellung haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Präsident der Republik Zypern, Demetris Christofias, übernommen. Ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und weiteren Veranstaltungen begleitet die Ausstellung. In den Osterferien können Kinder bei speziellen Führungen die Geschichte Zyperns erforschen. Das Roemer- und Pelizaeus-Museum ist vor allem durch seine Sammlungen zu Alt-Ägypten und Alt-Peru bekannt. Hinter dem Doppelnamen des Hauses stehen die Familiennamen der Begründer des Museums, Hermann Roemer und Wilhelm Pelizaeus.
(ddp)