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Ramsauer übergibt 2,8 Millionen für den Erhalt der UNESCO-Welterbestätten
In Goslar soll mit dem Geld das mittelalterliche Rathaus und die Wallanlagen saniert werden
Goslar (ddp). Für den Erhalt ihrer Weltkulturerbe-Stätten hat die Stadt Goslar 2,8 Millionen Euro aus dem UNESCO-Welterbeprogramm des Bundes erhalten. "Mit unserem Programm unterstützen wir die Städte dabei, die notwendigen Investitionen zu machen, um ihr Welterbe zu erhalten und als Teil der Stadt weiter zu entwickeln", sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) in Goslar. In diesem Jahr sind den Angaben zufolge vom Bund rund 70 Millionen Euro in den Erhalt der deutschen Welterbestätten geflossen.
Im historischen Zentrum von Goslar sollen mit dem Geld unter anderem das mittelalterliche Rathaus und die Wallanlagen saniert werden. Zudem fließen die Mittel in fünf einzelne Maßnahmen im alten Erzbergwerk Rammelsberg. Dort werden Gewölbe und Stollen ausgebaut. Bereits im vergangenen Jahr war Goslar aus Fördertöpfen vom Bund mit rund 4,2 Millionen Euro für seine Kulturstätten bedacht worden.
1992 war Goslar erstmals in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden. Das Oberharzer Wasserregal, das Bergleute vom 16. bis 19. Jahrhundert im Harz anlegten, war am 1. August dieses Jahres von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Es ergänzt damit das Welterbe Erzbergwerk Rammelsberg und die Altstadt von Goslar.
ddp