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Scholz: Stadt Hamburg bleibt bei Streitobjekt Elbphilharmonie hart

OB: "Wir arbeiten eng mit allen Beteiligten zusammen"

Hamburg (dapd). Im Dauerstreitthema Hamburger Elbphilharmonie hält der Erste Bürgermeister Olaf Scholz an der Linie der Hansestadt fest. "Wir arbeiten eng mit allen Beteiligten zusammen. Aber wir sind auch bereit, hart und entschlossen die Interessen der Stadt zu vertreten", sagte der Sozialdemokrat der Nachrichtenagentur dapd. Die im Bau befindliche Elbphilharmonie werde Hamburg schmücken.

Das Konzerthaus in der HafenCity "wird zur Attraktivität der Stadt und zum kulturellen Leben beitragen", sagte Scholz weiter. Ganz klar sei aber auch, dass zu Beginn des Projektes - weit vor dem Start der Bauarbeiten - viele Fehler gemacht worden seien. Scholz nannte insbesondere Planungsfehler als Grund für die immer wieder steigenden Kosten und Verzögerungen. "Jetzt geht es darum, all die daraus entstandenen Konflikte zu lösen", sagte der Bürgermeister.

Die Elbphilharmonie ist seit Jahren aufgrund von steigenden Kosten Streitobjekt zwischen der Stadt und dem Essener Baukonzern Hochtief. Ursprünglich war für die Stadt ein Kostenanteil von 77 Millionen Euro veranschlagt worden. Auch der Eröffnungstermin wurde seit der Grundsteinlegung im April 2007 stets verschoben.

Mittlerweile ist die Belastung für den Steuerzahler auf 323,5 Millionen Euro gestiegen. Der Abschlussbericht des früheren Untersuchungsausschusses der Bürgerschaft beziffert die Kosten für das Konzerthaus sogar auf 351,3 Millionen Euro. Nach neuesten Hochrechnungen von Hochtief kann das Vorhaben frühestens im November 2014 übergeben werden.

dapd

 
erschienen am 31.12.2011
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