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Stadt Solingen und Kunststiftung Baden einigen sich auf Vergleich

Stiftung zahlt der Stadt 630 000 Euro

Solingen (ddp). Im jahrelangen Streit um die Finanzierung eines privat-öffentlichen Kunstmuseums in Solingen haben sich die Stadt und die Kunststiftung Baden am Dienstag auf einen Vergleich geeinigt. Nach Gerichtsangaben zahlt die Stiftung der Stadt 630 000 Euro. Die Stadt hatte das Geld per Klage eingefordert, weil die Stiftung der gemeinsam vereinbarten Finanzierung des Kunstmuseums "Baden" nicht nachgekommen war.

Nach Darstellung der Stadt war 1996 per Vertrag vereinbart worden, dass die Stiftung sich an der Finanzierung des Museums beteiligt, und zwar durch Erträge aus einem Wertpapierdepot. Seit 2002 jedoch habe die Stiftung die Zahlungen eingestellt, nachdem das Museum neu ausgerichtet und die Leitung ausgewechselt worden war.

Die Kunststiftung hatte die Einstellung der Zahlungen bislang damit gerechtfertigt, dass der Vertrag zwischen Stadt und Stiftung nicht notariell beurkundet worden und unwirksam sei.

Das Kunstmuseum, eine privat-öffentliche Kooperation, beherbergt seit Mitte der 90er Jahre rund 10 000 meist regional bezogene Kunstwerke, davon über 8000 grafische Blätter.

(ddp)

 
erschienen am 16.03.2010
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