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Starrummel bei Cinema for Peace Gala in Berlin erwartet
Jolie und Besson erhalten Preise - Pitt und Geldof kommen
Berlin (dapd). Das Staraufgebot bei der Cinema for Peace Gala in Berlin verspricht groß zu werden: Angelina Jolie, Brad Pitt, Catherine Deneuve, Bob Geldof und Luc Besson kündigten sich zur Benefizgala am Montag (13. Februar, 18.00 Uhr) im Konzerthaus am Gendarmenmarkt an, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Die Organisation Cinema for Peace prämiert wieder herausragende Filme, die sich gegen Menschenrechtsverletzungen, Krieg und Völkermord richten.
Diesmal bilden Burma und Bosnien die Themenschwerpunkte. So erhält Angelina Jolie für ihr Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" über die Gräuel im Bosnienkrieg den "Honorary Award for opposing War and Genocide". Der Film "The Lady" des französischen Regisseurs Luc Besson über das Leben der burmesischen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wird mit dem "International Human Rights Film Award" geehrt. Insgesamt werden Auszeichnungen in sechs Kategorien vergeben. Einige Preisträger sind noch geheim.
Den Vorsitz der Jury hat in diesem Jahr der frühere Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), Friedensnobelpreisträger Mohammed el-Baradei, übernommen. Er wird nach Angaben der Veranstalter ebenfalls zur Gala erwartet.
In den vergangenen zehn Jahren seien durch die Gala mehr als drei Millionen Euro für wohltätige Zwecke gesammelt worden. "Mit dieser Summe konnten wir weltweit Projekte unterstützen, die sich gegen Unterdrückung und für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen", sagte Jaka Bizilj, Gründer von Cinema for Peace. So eröffnete die Cinema for Peace Stiftung im November 2011 ein Büro in Sarajevo in Bosnien-Herzegowina, das den Genozid in Srebrenica im Jahr 1995 aufarbeiten soll.
Die Gala findet in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama statt und gilt als ein gesellschaftlicher Höhepunkt zur Berlinale-Zeit.
dapd