So kommt die "Freie Presse" auf das I-Pad

Sachsens größte Tageszeitung gibt es jetzt als App für I-Pad und I-Phone

Chemnitz. Die "Freie Presse" ganz ohne Papier - eine App macht es möglich. Apps, so heißen die Anwendungen, die auf modernen Tablet-Computern und Handys laufen. Sie werden heruntergeladen aus dem Internet in speziellen Portalen wie dem "App Store" von Apple. Seit heute gibt es darin auch eine Anwendung der "Freien Presse". Mit ihr ist es möglich, dass Sachsens größte Tageszeitung auf dem Tablet-Computer I-Pad und dem Handy I-Phone erscheint - ganz ohne Papier.

Zu finden ist das Programm im App Store in der Kategorie "Nachrichten" oder über die Suchmaske. In diese einfach "Freie Presse" eingeben, und die App wird angezeigt. Wer sich die kleine Anwendung heruntergeladen hat, kann anschließend eine Ausgabe der "Freien Presse" für 89 Cent erwerben. Abonnenten der gedruckten "Freie Presse" zahlen lediglich 2,99 Euro pro Monat, um ihre Zeitung auch auf mobilen Geräten lesen zu können.

Die Leser haben dabei die Wahl zwischen allen 19 aktuellen Lokalausgaben sowie den Zeitungen der vergangenen zwei Wochen. Der Kauf der digitalen "Freien Presse" ist kinderleicht. Ein Knopfdruck, oder wie auf dem I-Pad üblich eine Fingerberührung, genügt, und schon ist die Zeitung weltweit einsehbar. Einmal auf den Computer geladene Ausgaben werden gespeichert und sind daraufhin jederzeit auch ohne Internetverbindung abrufbar.

Auf dem I-Pad präsentiert sich die "Freie Presse" zunächst einmal wie am Kiosk um die Ecke. Die Seiten werden, wie bei der gedruckten Ausgabe, vollständig angezeigt. Sie können am Bildschirm zudem vergrößert oder verkleinert dargestellt werden. Das PDF-Format, in dem die Seiten dargestellt werden, ermöglicht das ruckelfreie Zoomen und die gestochen scharfe Darstellung der Texte. Einen ersten Überblick über den Inhalt der Ausgabe gewährt eine Seitenübersichts-Anzeige am unteren Teil des Bildschirms. Auf dieser ist das Layout der folgenden Seiten zu erkennen. Die Nutzer tippen einfach die Seite an, die sie als nächstes lesen möchten. Auch reicht ein Wisch mit dem Finger über den Bildschirm, um in der gesamten digitalen Ausgabe zu blättern.

Ebenso ist es möglich, sich in der Zeitung bestimmte Ressorts anzeigen zu lassen. In einer Navigationsleiste, die zum Beispiel erscheint, wenn der Nutzer sein I-Pad quer hält, werden die Ressorts bzw. Seiten aufgelistet. Auch hier genügt eine einfache Berührung des Bildschirms, um etwa auf die Seiten der Wirtschaft zu gelangen. Des Weiteren ist eine komfortable Suchfunktion in der "Freie Presse"-App enthalten, die es erlaubt, innerhalb einer Ausgabe nach Begriffen zu suchen. Möglich ist auch, jeden Artikel und jede Anzeige einzeln anzuklicken. So kann der Nutzer sich entscheiden, ob er einen Beitrag mit Bildern oder nur den reinen Text sehen will.

Die App zum Download ist zu finden unter ►www.freiepresse.de/app



E-Paper - die digitale "Freie Presse"

Eine Ausgabe der "Freien Presse" kostet auf dem I-Pad oder dem I-Phone 89 Cent. Zur Auswahl stehen dabei alle 19 Lokalausgaben. Abonnenten der gedruckten Ausgabe der "Freien Presse" können für zusätzliche 2,99 Euro pro Monat ihre Zeitung auch auf dem I-Pad lesen. Für Nicht-Abonnenten kostet das I-Pad-Abo 9,99 Euro pro Monat. Bestellung über die Service-Hotline 0800 8080123 oder 

www.freiepresse.de/e-paper

E-Paper-Abonnenten können mit ihren Zugangsdaten die "Freie Presse" auch auf I-Pad und I-Phone lesen. Sie müssen sich mit Benutzernamen und Kennwort im Menüpunkt Info/Setup in der "Freien Presse"-App anmelden. Um alle 19 Lokalausgaben lesen zu können, zahlen E-Paper-Abonnenten, die auch ein Print-Abo besitzen, wie bisher 4,99 Euro im Monat.

Die "Freie Presse"-App enthält unter dem Menüpunkt "Fragen & Antworten" alles Wissenswerte. Über verfügbare Updates - also Aktualisierungen - des Programms werden die Kunden im App Store automatisch benachrichtigt und dort können sie kostenlos heruntergeladen werden.

 
erschienen am 14.10.2011 (Von Daniel Bagehorn)
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
Kommentare
14
(Anmeldung erforderlich)
  • 19.10.2011
    18:20 Uhr

    Bilderbüchse: Warum erst ab 6.00 Uhr. Die Print-Ausgabe ist doch auch schon 4.45 im Kasten. So nützt es mir nichts, weil ich 5.30 schon aus dem Haus gehe
    Glückauf

    0 0
     
  • 17.10.2011
    19:31 Uhr

    movax: Achso?! Aber Apple will doch 30% mitverdienen. So wird der Gewinn doch an denen vorbeigeschleust.

    0 0
     
  • 17.10.2011
    17:00 Uhr

    gelöschter Nutzer: BILD hat auch ein App mit eigenen Abo-Angeboten im iTunes-Store.

    Ups, da war es ja wieder, das kleine, böse i im Markennamen " iTunes".

    0 0
     
  • 17.10.2011
    09:22 Uhr

    movax: Darf die Freie Presse denn überhaupt ihr eigenes Abo in Apple-App anbieten. - Verstößt das nicht gegen Apple-Bedingungen im App-Store.

    Soweit ich weiß sind da schon andere Zeitungen dran gescheitert.

    0 0
     
  • 16.10.2011
    10:56 Uhr

    Ninerian: Erstmal Glückwunsch zur App. Da habe ich schon lange darauf gewartet, und es ist endlich ein Grund, Freie Presse zu abonnieren.
    Zur Diskussion mit der Schreibweise pflichte ich der Einhaltung der Markennamen bei. HorrorBettles Beispiel mit dem Roter Turm ist ausgezeichnet und verdeutlicht sehr gut worum es in Markennamen geht.
    Zur App:
    Erstmal ist Sie gelungen und bringt die Zeitung sehr gut rüber. Die Navigation am unterenbereich ist toll gelöst, vor allem die Balken, welche die Rubriken verdeutlichen. Die Ausnutzung von Hoch- und Querformat gefällt mir.
    Leider gibt es auch Kritik. So wurde mit IOS5 der Zeitungsstand und der automatische DL der neuesten Ausgabe eingeführt. Dies sollte schnell eingebaut werden. Zumal ich auch nicht verstehe, wieso die Ausgabe erst ab 6Uhr bereitsteht. Im Briefkasten sollte Sie doch schon eher liegen oder?
    Die Detailansicht der Artikel finde ich typografisch schlecht gelöst. So ist der Zeilenabstand zu gering, und auch die Verwendung von serifenloser Schrift weicht sehr vom Erscheinungsbild Ihrer Zeitung ab. Hier würde ich eine andere Lösung, die näher am Artikellayout ist, bevorzugen. Ein Abo über den Appstore gibt es auch nicht, ist meiner Meinung nach aber Pflicht.
    Trotzdem ist die App ein Schritt in die richtige Richtung, lokale Zeitungen möglichst jedem zugänglich zu machen.

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