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15.000 Inder kommen pro Jahr beim Überqueren von Gleisen ums Leben
"Keine zivilisierte Gesellschaft kann solche Massaker im eigenen Bahnsystem akzeptieren"
Neu-Delhi (dapd). 15.000 Menschen kommen jährlich beim Überqueren von Gleisen in Indiens gewaltigem Schienennetz ums Leben. Das geht aus einem Bericht einer indischen Sicherheitskommission hervor, der am Wochenende veröffentlicht wurde. Allein in den Vororten Mumbais kommen so jährlich rund 6.000 Menschen ums Leben, vor allem auf Gleisübergängen ohne Fußgängerüberwege.
"Keine zivilisierte Gesellschaft kann solche Massaker im eigenen Bahnsystem akzeptieren", hieß es in dem Regierungsbericht. Um die zahlreichen Unfälle in Zukunft zu vermeiden, regte die Sicherheitskommission den Bau von Brücken und Übergängen an.
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