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Polizeigewerkschaft will Objektschützer besser vor Kälte schützen
Forderung nach Unterstellhäuschen zum Schutz vor eisigen Temperaturen und Niederschlag
Berlin (dapd). Angesichts der eisigen Temperaturen sorgt sich die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) um die Gesundheit von Objektschützern. "Wir fordern Unterstellhäuschen zum Schutz vor Kälte und Niederschlägen", sagte der DPolG-Vorsitzende Rainer Wendt der Nachrichtenagentur dapd. Bisher sei das von Denkmalschützern und Politikern abgelehnt worden.
Außerdem kritisierte Wendt, dass Polizisten für wärmende Unterwäsche selbst aufkommen müssten. Nach Ansicht der Gewerkschaft sollte dagegen der Dienstherr die Kosten für passende Unterbekleidung tragen. Positiv hob er hervor, dass die Polizisten seit dem vergangenen Jahr mit Winterhosen ausgerüstet sind. Außerdem tragen sie dicke Mützen.
Dabei können sich die Ordnungshüter in Nordrhein-Westfalen ab dem nächsten Winter sogar zwischen zwei Modellen entscheiden. Neben der bisherigen Fellmütze steht dann auch eine Kopfbedeckung mit Fleece-Futter zur Verfügung.
Objektschützer stehen bei normalen Temperaturen in Intervallen von maximal anderthalb Stunden vor Botschaften, Konsulaten und sonstigen potenziell gefährdeten Einrichtungen. Dazwischen haben sie die Möglichkeit, sich in Stützpunkten aufzuwärmen. Wegen der aktuellen Kältewelle können die Teamleiter diese Intervalle für ihre Mitarbeiter allerdings verkürzen.
dapd