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Manchem erscheint es sicher bereits nach dem aktuellen Temperatursturz eisig kalt, doch die richtige Kälte soll erst Mitte Dezember und im Februar zuschlagen. Manchem erscheint es sicher bereits nach dem aktuellen Temperatursturz eisig kalt, doch die richtige Kälte soll erst Mitte Dezember und im Februar zuschlagen.

Foto: Bobo/Fotolia

Wie wird der Winter? - Zwei Kältewellen erwartet

Diplom-Meteorologe Dominik Jung wagt Langfristprognose

Von Dietmar Bartel
erschienen am 26.10.2012

Chemnitz. Der Moment, in dem die "Freie Presse" den Wetter-Trend für die kommende Jahreszeit veröffentlicht, wird von Lesern unterschiedlich wahrgenommen. Die einen rufen schon vorher an und fragen, wann es so weit ist, andere wiederum sind skeptisch bis ablehnend: Alles Hokuspokus. Auch unter Meteorologen ist das Thema Langfristprognose umstritten, vor allem die Art und Weise. Noch im vergangenen Jahr wurde auf dem Extremwetterkongress in Hamburg eine Erklärung unterzeichnet, dass zwar Langfristprognosen das große Ziel seien, man aber noch am Anfang der Entwicklung stehe und ohne Großrechner nichts ginge.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom privaten Wetterdienst Wetter.net aus Wiesbaden, der auch den "Freie Presse"-Wetterbericht liefert, versucht sich schon seit einiger Zeit an solchen Prognosen. Sowohl mit seinem Sommer-Trend lag er recht gut, und die Aussage, dass der Oktober richtig golden werde kann man als Volltreffer bezeichnen. Grau und trübe werde der November, lautete der weitere Trend, gegebenenfalls schon mit Schnee Mitte des Monats.

Was den bevorstehenden Winter betrifft, seien neben milden und stürmischen Abschnitten wahrscheinlich auch zwei markante Kaltlufteinbrüche möglich, sagt Jung: Mitte Dezember und Anfang Februar. Auch amerikanische Wetterdienste sehen in ihren Berechnungen nun eher einen normalen bis zu kalten Winter, nachdem sie zunächst von milden Temperaturen ausgingen. Der österreichische Wetterdienst ZAMG erwarte mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent einen deutlich zu kalten Winter.

"Beim Jahreszeiten-Trend von Wetter.net fließen eine ganze Reihe von Faktoren ein, beispielsweise statistische Daten der letzten 100 Jahre, Sonnenaktivitäten, die nordatlantische Oszillation, der Golfstrom, Phänomene wie El Nino und La Nina. Insgesamt waren sehr große Datenmengen zu verarbeiten" erklärt der Diplom-Meteorologe und weist ausdrücklich darauf hin: Es ist ein Trend, keine klassische Vorhersage, wie man sie für die nächsten drei bis fünf Tage kennt. Deshalb sei natürlich alles mit einigen Unsicherheiten behaftet. 

» www.wetter.net

 

 
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Kommentare
3
(Anmeldung erforderlich)
  • 27.10.2012
    18:44 Uhr

    wuehlmaus: Fragen die Indianer ihren weisen Medizinmann: "Kriegen wir einen kalten Winter?" Der Medizinmann hat auch keine Ahnung, sagt aber mit Grabesstimme: "Wir bekommen einen eisigen Winter, sorgt vor!" Sofort schwärmen alle Indianer aus und sammeln Unmengen Feuerholz.
    Der Medizinmann macht sich aber doch Gedanken und ruft heimlich beim Meteorologischen Dienst an. "Ja", sagen die, wir kriegen einen sehr kalten Winter." "Und woher wissen Sie das?", fragt der Medizinmann. "Naja, die Indianer sammeln Unmengen Feuerholz..."

    0 1
     
  • 27.10.2012
    10:55 Uhr

    gelöschter Nutzer: Hi, im Winter schlecken wir eben kein Eis mehr, sondern trinken dafür heißen Tee oder Kakao.

    Und dem fleißigen Hamster schadet der Winter sowieso nichts - heißt es in einem altväterlichen Zitat.

    0 0
     
  • 26.10.2012
    16:23 Uhr

    vomdorf: auf jeden fall bekommen wir einen winter...das ist doch schon mal was ;-)

    0 0
     

 
 
 
 
 
 
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