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2009 im Jemen entführte Deutsche bleiben verschollen

Das Auswärtige Amt bemüht sich um Aufklärung

Berlin (dapd-lsc). Zweieinhalb Jahre nach der Entführung einer fünfköpfigen deutschen Familie im Jemen ist das Schicksal von drei der Geiseln weiter unklar. Das Auswärtige Amt bemühe sich um Aufklärung, kämpfe aber mit der "extrem gespannten Sicherheitslage" vor Ort, sagte eine Sprecherin der Behörde am Mittwoch in Berlin. Bereits vorigen Juli habe der Krisenbeauftragte des Außenamts die jemenitischen Behörden in Gesprächen auf die Dringlichkeit des Falls hingewiesen.

Die Familie aus dem ostsächsischen Meschwitz war am 14. Juni 2009 zusammen mit einem Briten sowie zwei Bibelschülerinnen aus Niedersachsen und einer Südkoreanerin im Nordjemen entführt worden. Die drei Frauen wurden später tot aufgefunden, der Brite und die Familie aus Sachsen blieben weiter verschollen. Nach fast einjähriger Geiselhaft konnten schließlich zwei der Kinder von saudi-arabischen Sicherheitskräften befreit werden und am 19. Mai 2010 nach Deutschland zurückkehren. Der Verbleib der Eltern und eines kleinen Bruders der Mädchen ist dagegen immer noch ungeklärt.

dapd

 
erschienen am 01.02.2012
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