Foto: Tilo Steiner (Grafik)

A 72 wahrscheinlich ein Jahr Sackgasse

Nächster Abschnitt der Leipzig-Autobahn 72 soll kurz vor Weihnachten freigegeben werden

Penig/Rochlitz. Gerhard Wüscher fährt täglich auf der B 175 zur Arbeit. Die dort aufgestellten Informationstafeln zum Baugeschehen auf der nahen Leipzig-Autobahn versprechen seit Langem, dass der Abschnitt Niederfrohna-Rathendorf "bis Oktober 2011" fertig sein wird. "Im Moment sieht es allerdings nicht danach aus", sagt der Elektroniker.

Das Autobahnamt Sachsen bestätigt, dass entlang der rund zwölf Kilometer langen Strecke noch Leitplanken gesetzt, Schilder aufgestellt und Fahrbahnen markiert werden müssen. Eine Verkehrsfreigabe kurz vor Weihnachten sei geplant - wenn der Winter keinen Strich durch die Rechnung macht. Denn sobald Frost im Boden ist, können die Pfosten für die Schutzplanken und Schilder nicht mehr hineingerammt werden. Der vergangene Winter hatte gezeigt, dass es auch schon im November kalt sein kann.

 

 
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A 72 wahrscheinlich ein Jahr Sackgasse
Viadukte sind längst fertig
Geduld ist weiter angesagt
 
erschienen am 20.10.2011 (Von Gabi Thieme)
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
Kommentare
3
(Anmeldung erforderlich)
  • 20.10.2011
    16:18 Uhr

    jba: Es ist angelehnt an einen Kölner Zeitungsartikel Namens "Endstation Rochlitz".Möglicherweise hilft es der Region, wenn sich hier der ein oder andere Unternehmer auf dem Weg nach Leipzig verrirrt und dummerweise dann hier noch "sesshaft" wird. Dann hätte das Ganze etwas Positives ... für das kommende "Sackgassenjahr". Aber insgesamt gesehen ist es schon bedenklich,wenn u.a. die grünen Befürworter von Froschlurch und den verschiedensten Hufeisennasen ein vernüpftiges Verhaltenslevel vermissen lassen... Den bekannten Amtsschimmel mal ganz außen vor gelassen.

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  • 20.10.2011
    13:44 Uhr

    peter1: Kann dem nur beipflichten, es ist zum Heulen was mit uns gemacht wird. Die Einen bauen eine Brücke und der Amtsschimmel ist unfähig die fehlenden Striche auf die Bahn zu bekommen. Hoffentlich kommt bald Winter, da können wir uns wieder in der Amtsstube auswärmen und brauchen nichts machen.
    5 Jahre Verzögerung auf dem letzten Teilstück , dass auf den sumpfigen Wiesen eine gute Gründung erforderlich ist weis eigentlich jeder, nur unsere Planer nicht, aber wir haben ja wieder ein paar Frösche oder ähnliches Getier gesichtet und das bringt uns wieder Zeit. Der Bürger interessiert doch am allerwenigsten.

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  • 20.10.2011
    09:10 Uhr

    schnellleserin: vermutlich wäre es wohl unsinnig gewesen wenn beide Bauabschnitte gleichzeitig gebaut worden wäre.... bei dem was da passiert hätte es geschehen können, dass die beiden Teilstücke sich verfehlen - oder???

    scheinbar war nie jemand daran intersssiert, dass es mal schneller von A nach B oder in diesem Fall von C nach L geht

    ach es ist einfach nur absurd, zum heulen....

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