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Bundesbank-Chef lobt sächsische Haushaltspolitik

"Solides Wirtschaften zahlt sich am Ende auch aus"

Dresden (dapd-lsc). Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, erkennt die Bemühungen Sachsens zur Einhaltung eines ausgeglichenen Haushaltes an. "Ich finde die Staatsschuldenkrise im Euro-Raum ist gerade ein gutes Beispiel dafür, dass sich solides Wirtschaften am Ende auch auszahlt und der richtige Weg ist", sagte Weidmann am Dienstag nach einer gemeinsamen Sitzung mit dem sächsischen Kabinett in Dresden. Der Haushalt des Freistaates sei "sicherlich ein gutes Beispiel" dafür.

Wohlwollend äußerte sich der Bundesbank-Chef zur Einführung von Schuldenbremsen auch auf Länderebene. Diese seien wichtig, "um die Glaubwürdigkeit in die Solidität der Finanzen zu bewahren", sagte Weidmann. Das Land Sachsen macht seit Jahren keine neuen Schulden. Derzeit wird über die Verankerung einer Schuldenbremse in die sächsische Verfassung diskutiert.

dapd

 
erschienen am 17.01.2012
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