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Hermenau: Wulff war "kleinster gemeinsamer Nenner" der Koalition

Nach "undemokratischen Prinzipien" von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgesucht

Dresden (dapd-lsc). Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Antje Hermenau hat den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff als "kleinsten gemeinsamen Nenner" der schwarz-gelben Koalition bezeichnet. Wulff sei vor anderthalb Jahren nach "undemokratischen Prinzipien" von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgesucht worden, sagte Hermenau am Freitag in Dresden. Allein dieses Vorgehen habe die demokratischen Grundprinzipien beschädigt.

Dass Wulff seinen Rücktritt damit begründet habe, sein Amt nicht mehr objektiv ausfüllen zu können, bezeichnet die Grünen-Politikerin als "die blanke Wahrheit". Bei der Suche nach einem Nachfolger müsse die Würde des Amtes wieder hergestellt werden. Ein Kandidat ohne Parteibuch könne dies womöglich am besten schaffen.

dapd

 
erschienen am 17.02.2012
© Copyright dapd Nachrichtenagentur GmbH
 
Kommentare
1
(Anmeldung erforderlich)
  • 18.02.2012
    06:53 Uhr

    Valentin: Die Suche nach dem neuen Kandidaten läuft doch schon wieder nach dem bisherigen Ritual ab.
    Die Kanzlerin und Co. haben es einfach nicht erkannt was die Leute im Land wollen, wenn es heißt:"wir haben doch die Mehrheit!".

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