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Foto: Andreas Gebert/dpa

Mutmaßlicher Betrüger gefasst: 65-Jähriger lebte jahrelang auf Kosten anderer

erschienen am 19.02.2016

Annaberg-Buchholz. Einem mutmaßlichen Betrüger sind Kriminalisten des Polizeireviers Annaberg auf die Schliche gekommen. Auf mehrere tausend Euro summiert sich der Gesamtschaden, der ihm bislang zuzurechnen ist, teilten die Beamten am Freitag mit.

Dem aus Zwickau stammenden Mann wird vorgeworfen, durch den Landkreis Zwickau, den Vogtland- und Erzgebirgskreis gereist zu sein und sich in betrügerischer Absicht in Pensionen und Hotels, unter anderem in Fraureuth, St. Egidien, Pausa (Vogtland), Wolkenstein, Crottendorf und Tannenberg eingemietet zu haben. Die Rechnungen zahlte er nicht. Stattdessen borgte er sich gelegentlich Bargeld von ahnungslosen Pensionsinhabern und verschwand dann spurlos mit dem Geld.

Unterwegs war er mit Autos, die er sich ergaunerte. Um nicht aufzufallen, montierte er gestohlene Kennzeichen an die Fahrzeuge. Neben Diebstahl und Tankbetrug wird dem Mann auch Urkundenfälschung vorgeworfen, heißt es.

Am 22. Oktober vergangenen Jahres ging er Zivilfahndern ins Netz als er mit einem Opel und falschen Kennzeichen in Thum unterwegs war. Er wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz erließ ein Ermittlungsrichter einen Tag später Haftbefehl. Der 65-Jährige befindet sich seitdem in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Kriminalisten waren dem Mann schon lange auf der Spur. Aufgrund seines ständig wechselnden Aufenthaltsortes kamen die Ermittler zunächst immer einen Schritt zu spät und konnten des mutmaßlichen Betrügers nicht habhaft werden. Als geprellte Hoteliers, Autoverkäufer und Tankstellenpächter Anzeige erstatteten, war der Mann schon wieder verschwunden. 

Zahlreiche Verfahren sind nun schon an die Staatsanwaltschaften zur weiteren Entscheidung abgegeben worden. Auch in Thüringen beschäftigen sich Polizei und Justiz mit Fällen des Mannes. (fp)

 

 
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