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Patzelt sieht Pegida-AnhÀnger in ihrer Mehrheit nicht als Rassisten.

Foto: A. Burgi/Archiv

Patzelt-Studie: Mehrheit der Pegidianer keine Rassisten

erschienen am 25.02.2016

Dresden (dpa/sn) - Der Dresdner Politologe Werner J. Patzelt sieht trotz hetzerischer Reden bei der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung deren AnhĂ€nger in ihrer Mehrheit nicht als Rassisten. Es zeige sich zwar durchaus eine Zunahme der Ablehnung gegenĂŒber Zuwanderung, Islam und politischen sowie medialen Eliten, meinte der Professor der TU Dresden vor der Vorlage einer neuen Pegida-Studie. Doch Rassisten, Extremisten oder Feinde der Demokratie seien Pegidianer mehrheitlich nie gewesen und auch nicht geworden.

In seiner dritten Pegida-Studie geht Patzelt erneut auf die VerĂ€nderungen in den Einstellungen der Dresdner Pegida-AnhĂ€nger ein. Diese hatten Studenten der Politikwissenschaft unter den Teilnehmern von vier Demonstrationen abgefragt. Auch Ergebnisse anderer Studienflossen mit ein. Patzelt ist einer der meistgefragten Experten zum Thema Pegida, aber nicht unumstritten. Kritiker werfen ihm eine große Sympathie mit der Bewegung oder deren Verharmlosung vor.

 
© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
 
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Kommentare
24
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 26.02.2016
    12:49 Uhr

    HĂŒbnererich: Was soll diese steuerfinanzierte Studie von einen Professor der Firlefanzwissenschaften. Es reicht der normale Menschenverstand, sofern man über einen verfügt, ein Besuch einer Pegida Veranstaltung oder das Lesen der 10 Pegida Punkte, um festzustellen, dass Pegida nichts weiter ist, als eine demokratische Willensbekundung des normalrn Bürgers. Und nochmal: Nicht Pegida ist das Problen, sondern der mediale Umgang mit ihr.

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  • 26.02.2016
    11:42 Uhr

    Denordeutsche: Schon interessante Vorschläge , Aktien kaufen bei Bombardier, ein Unternehmen, was im Osten sich ein Großteil seiner Mitarbeiter entledigen will, deiwi...kluge Maßnahme . Na, dann mal los

    3 1
     
  • 26.02.2016
    10:54 Uhr

    finnas: ZwenAusZwota, es ist doch ganz normal, dass jungen Leuten noch manche Erkenntnis bevor steht, während ältere die Chance hatten, Lebenserfahrung zu sammeln. Mein alter in Weisheit ergrauter Lehrer hat aber immer gesagt, es gibt auch junge Professoren und alte Esel.
    Ich denke, die Gesellschaft ist da gut durchmischt.

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  • 26.02.2016
    09:44 Uhr

    ZwenAusZwota: @aussaugerges wenn Sie sagen dass der Kurs steigt, dann frage ich: weshalb sind Sie nicht investiert? Beispiel Bombardier Görlitz: eine Aktie Kostet derzeit etwa 0,73 Euro. Diesen Betrag kann in Deutschland fast jeder im Monat aufbringen, um sich eine Aktie pro Monat zu kaufen.
    Aber nein, der Teutsche kann ja nichts dafür, dass die Börse so kompliziert ist und schafft sein Geld lieber zur Sparkasse - wo er keine Zinsen bekommt, oder in den nächsten Getränkeladen, wo er wenigstens Pfand bekommt.
    Und schon sind wir wieder bei der Verantwortung für das eigene Leben. Auch schwierige Themen, wie Geldanlagen gehören dazu. Aber abends Fernsehen zu glotzen und über DIE DA OBEN zu schimpfen ist halt einfacher, als sich mal mit schwierigen und wirklich wichtigen Themen zu beschäftigen....

    Zum Glück, denn so bleibt mehr für die denkenden Menschen übrig.

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  • 26.02.2016
    09:19 Uhr

    Pedroleum: @aussaugerges, Zitat: „Aber der Börsenkurs steigt und die Dividende ist exorbitant.
    Mal reinschauen in den Kurs.!“

    Welchen Kurs meinen Sie? Wenn man auf die Indizes wie Dax, TechDax, MDax, Dow Jones und Nikkei schaut, sieht man, dass es seit drei Monaten (also einem Quartal) überall nach unten geht.

    Und gestern meldete das Ifo-Institut, dass die Unternehmen einen Einbruch befürchten (vgl. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ifo-index-faellt-wegen-sorge-um-weltwirtschaft-a-1078798.html).

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