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Foto: Härtelpress

Polizei fasst rechtsradikalen Schläger

erschienen am 09.02.2016

Altenberg (dpa/sn) - Die Polizei hat einen offenkundig Rechtsradikalen identifiziert, der Mitte Januar in Altenberg (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) zwei Afghanen beleidigt und geschlagen haben soll. Zeugenhinweise hätten die Ermittler auf die Spur des 31-Jährigen Altenbergers geführt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung sei auch ein Stahlhelm mit Hakenkreuz gefunden worden, den der Mann bei der Attacke getragen haben soll.

Laut Polizei hatte er die 21 und 26 Jahre alten Afghanen am Geisinger Rodelberg zunächst beleidigt und den jüngeren dann mit dem Stahlhelm auf den Kopf geschlagen. Auch als sein Opfer schon am Boden lag, habe der Mann es weiter traktiert und verletzt. Erst als Passanten eingegriffen hätten, habe der glatzköpfige Täter von dem jungen Mann abgelassen, den Hitlergruß gezeigt und sich entfernt.

Der 31-Jährige soll sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

 
© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
 
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Kommentare
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Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 12.02.2016
    19:11 Uhr

    Freigeist14: Das"Der Spiegel"abschmiert,liegt sicher nicht daran,ein linkspopulistisches Kampfblatt zu sein.Das ist grotesk.Was soll an dieser (heutigen)Illustrierten "links"sein?Chefredakteur ist der ehemalige Bild-Redakteur Blomme.
    Wenn Der Spiegel rechte Aufmärsche und ein Klima der Verrohung und niederer Hemmschwellen beschreibt,ist das ein Anzeichen für Realität und (Rest)Objektivität,die dieses Blatt in der Meinungsmache über den NATO/Russlandkonflikt oder der Notwendigkeit der Bewahrung des Sozialstaates längst verloren hat.

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  • 12.02.2016
    18:33 Uhr

    Attila: @Freigeist14: Sie waren es, der mir »…Wahrnehmungen jenseits der Realität« vorwirft. Dann sollten Sie nicht weinen, wenn ich antworte.
    Wie sich die Realitäten ändern, konnte ich in den letzten 35 Jahren beobachten. Damals hatte ich noch den Spiegel abonniert - eine Zeitschrift für investigativen Journalismus, die sich nicht scheute, sich mit der Politik anzulegen. Heute ist es ein linkspopulistisches Kampfblatt im Dienste der Politik, und Therapeutikum für eine betreute Klientel, die zu eigenem Denken nicht mehr willens ist. Entsprechend rauscht die Auflage in den Keller. Wer mehr will findet das in anderen Publikationen, deren Auflage entgegen dem Trend rasant steigt.
    Ganz abgesehen davon gibt es aber noch einen ganz anderen und objektiven Grund, warum sich die Mainstreammedien selbst ins Aus katapultieren. Weil sie nämlich den wichtigsten Grundsatz der Logik ignorieren, sozusagen die Basis des gesamten Daseins – das Prinzip der Kausalität. Ein Journalismus, der dieses Prinzip ignoriert, ist aber kein Journalismus mehr, sondern nur noch Propaganda.
    Typisches Beispiel dafür ist dieser Beitrag über Dresden:
    http://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/wie-sich-
    dresden-gegen-pegida-zur-wehr-setzt/ar-BBoyxcn?
    ocid=spartanntp
    Hier wird mit jedem Satz die Kausalität ignoriert. Und nicht nur die, wer Dresden kennt. Um mit Ihren Worten zu sprechen: Ungeist.

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  • 11.02.2016
    21:07 Uhr

    saftpresse: @Attila: Wieso unterstellen sie Andersdenkenden eigentlich immer sie würden sich einseitig informieren?
    Kann es nicht sein, dass gerade diese Andersdenkenden wegen der Vielfältigkeit der Meinungen und deren Lektüre zu einen anderen Ergebnis als sie kommen?
    Ihr Bild von der Lügenpresse ist m.E. ein Popanz den sie vor sich hertreiben, um jeden der anderer Meinung ist von vornherein diffamieren zu können. Das ist ziemlich billig, durchschaubar und Ausdruck großer Argumentationsnot.

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  • 11.02.2016
    19:21 Uhr

    Freigeist14: Attila,es steht Ihnen frei,sich den Ungeist der "Jungen Freiheit"
    aufzusaugen.Nur haben Sie keinen exklusiven Zugang zur Deutungshoheit über die Wahrheit.Zu glauben,zu einem ausgewählten Kreis der Erleuchteten zu gehören,die DIE Wahrheit kennen und den Anderen einen unverstellten Blick über den Tellerrand nicht zutrauen,ist dünkelhaft und intolerant.Ganz schön anmaßend zu wissen,woher ich meine Meinungsbildung bekomme.Die Geringschätzung aller Medien jenseits von Compact,Junger Freiheit und politicall incorrect
    formt dann eben eine esoterische Parallelwelt,in der es nur Gut und Böse,Schwarz und Weiß gibt.

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  • 11.02.2016
    09:05 Uhr

    gelöschter Nutzer: Ach so!? Und Attila allein entscheidet, was Lügenpresse ist und was nicht. Denn als Attila steht er in einer quasi supernaturalistischen Position und kann das ganz objektiv festlegen. Oder doch eher rein subjektiv: Es kann nicht sein, was nicht sein darf? Selten so gelacht.

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