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Polizeipräsident kündigt hartes Vorgehen gegen Neonazi-Blockierer an

Dazu zählt nicht nur "einfache körperliche Gewalt"

Dresden (dapd-lsc). Die angekündigte Blockade des Neonazi-Aufmarsches in Dresden will Polizeipräsident Dieter Kroll in rund einem Monat mit allen Mitteln unterbinden. Sollten Blockierer versuchen, das Versammlungsrecht anderer Personen einzuschränken, werde der gesamte "Instrumentenkasten" der Polizei genutzt, sagte Kroll den "Dresdner Neuesten Nachrichten". Dazu zählten nicht nur "einfache körperliche Gewalt", sondern notfalls auch der Einsatz von Wasserwerfern, Räumpanzern und anderen Hilfsmitteln.

Einen erneuten Einsatz der umstrittenen Handydatenabfrage schließt Kroll nicht aus. Sachlich sei dieses Instrument im vergangenen Jahr "vielleicht die zweitbeste Idee" gewesen, "aber rechtlich war sie sauber", sagte der Polizeipräsident. Für Mitte Februar wird in Dresden wieder mit einem Aufmarsch Tausender Rechtsextreme gerechnet.

dapd

 
erschienen am 19.01.2012
© Copyright dapd Nachrichtenagentur GmbH
 
Kommentare
1
(Anmeldung erforderlich)
  • 19.01.2012
    14:35 Uhr

    Europy: Chapeau, Herr Polizeipräsdent, Chapeau. Ich glaube es Ihnen, wenn den Worten Taten folgen.

    0 0
     

 
 
 
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