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Sachsen erlebt dunkelsten Winter seit mehr als 60 Jahren
Seit Dezember gab es im Schnitt weniger als eine Stunde und 20 Minuten direkten Sonnenschein am Tag
Chemnitz. Sachsen steuert auf den dunkelsten Winter seit Beginn der detaillierten Wetteraufzeichnungen zu. "Schon der Januar brach den Rekord, es war der dunkelste Monat seit 1951, als man mit regelmäßigen Aufzeichnungen der Sonnenscheindauer begann", sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von der Plattform wetter.net.
Dichte Wolkendecken, Nebel und Schneegestöber machten dann den Februar noch dunkler. "Im Vorjahr war der Februar zwar besonders eisig, aber das ging mit Hochdruckgebieten und zeitweise blauem Himmel einher. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass in diesem Februar der Himmel überhaupt mal den ganzen Tag blau war", sagt Jung.
Bundesweit kam der Februar 2013 auf nur 44 Prozent seines sogenannten Sonnenschein-Solls. Das ist der über 30 Jahre gemessene Mittelwert. Seit dem 1. Dezember, also dem Beginn des meteorologischen Winters, der am 1. März endet, gab es im Raum Sachsen laut Jung bis zum vergangenen Montag nur 111 Sonnenscheinstunden. Das ist täglich im Schnitt nur knapp eine Stunde und 20 Minuten direkte Sonneneinstrahlung. "Da wird die Betriebskostenabrechnung höher ausfallen, weil man immer das Licht einschalten musste", so Jung.
Ebbe herrscht dagegen bei den Betreibern von Photovoltaik-Anlagen. "Das Ergebnis ist sehr gering", bestätigt Martin Reiner, der für die vom Freistaat finanzierte Energieagentur das Solarprojekt betreut. Doch wirke sich das wirtschaftlich noch nicht allzu negativ aus. "Die Jahresbilanz ist entscheidend. Ob es ein gutes oder schlechtes Jahr wird, hängt an den Sommermonaten Mai bis Juli", sagt Reiner. Von Dezember bis Februar produzierten Anlagen auch im Normalfall nur ein Drittel des Wertes der sonnigen Sommerzeit. "Jetzt lag das Ergebnis bei einem Zehntel", sagt der Solar-Experte.
Wer sich in den letzten Monaten schlapp fühlte, kann auch das diesmal aufs Wetter schieben, weiß Günter Vollmer, der an der Technischen Universität Dresden die Professur Molekulare Zellphysiologie und Hormonlehre innehat. Sowohl die Produktion des Hormons Serotonin, das den Körper in Wachzustand bringt, als auch der Abbau des Schlafhormons Melatonin werden über die Lichtmenge gesteuert, die das menschliche Auge aufnimmt.
Ein Lichtblick: Das erste Märzwochenende ist von einem Hochdruckgebiet geprägt, das Sonne bringen soll. Dauerhaft sonnig werde es aber erst ab der zweiten Märzhälfte, sagt Meteorologe Jung.
12:43 Uhr
nutella: @Karl Marx: es wieder auf den Kapitalismus zu schieben hebt das Niveau aber auch nicht!
12:42 Uhr
f1234: @KarlMarx: Sicher erklären Sie uns jetzt auch gleich, dass Karl Marx die Klimaerwärmung auch schon als Gesetzmäßigkeit eines sterbenden und faulenden Kapitalismus vorhergesehen hat.
Aber im Ernst: Ich seh´s ja noch mit Humor, wohingegen Sie nur das nachplappern, was die Untergangspropheten vorbeten.
Sicher gibt es einen Klimawandel. Der ist vielleicht ganz menschengemacht, vielleicht nur zum Teil, vielleicht auch gar nicht. Man vermutet nur, aber weiß es nicht.
Die Frage ist nur, wie man damit umgeht: Billionen in eine vermeintliche Reduktion der Treibhausgase in den Industrieländern stecken (während die Entwicklungsländer ihren Ausstoß kräftig steigern) und beten (denn sonst hätte man das Geld auch gleich verbrennen können), dass dies die Ursache war.
Oder sich wappnen für die Folgen, wenn irgendwann vielleicht doch der Meeresspiegel (was dann ja wohl nicht plötzlich wie ein Tsunami, sondern über Jahrzehnte passieren wird) steigt. Höhere Dämme, Umsiedlungen,...
Mir persönlich ist da die zweite Variante lieber, denn es ist mir zu vage, nach derzeitigem Forschungsstand gigantische Beträge in einen Umbau der Energiegewinnung zu stecken, die sich vielleicht irgendwann als nutzlos oder überflüssig herausstellt.
11:51 Uhr
berndischulzi: Da heute soviel geforscht wird und die Ergebnisse meist nur dazu mißbraucht werden uns das Geld aus den Taschen zu ziehen, bin ich leider etwas spektisch geworden. Das soll nicht heißen, daß ich gegen einen sinnvollen Einsatz von Energie bin. Auch ist mir klar, daß diese Vorgänge sehr komplex sind. Aber wenn ich mir diese "Energiewende " ansehe, mit der ja auf diese Modelle reagiert werden soll, dann geht es dort doch nur noch darum, einigen Wenigen satte Gewinne zu bescheren. Folglich bin ich äußerst mißtrauisch gegenüber solchen Voraussagen geworden.
11:37 Uhr
Deluxe: Niemand sagt, daß es so sein MUSS. Das ist nur eine von vielen Theorien.
Und die Klimahysteriker à la Mojib Latif sehe ich sowieso skeptisch.
Seitdem sich mit der Klimaangst nämlich richtig Profit machen läßt, dürfte es mit der Objektivität dieser Wissenschaftler einigermaßen vorbei sein...
Tja - alles in allem bleibt das Fazit, daß man in einem Menschenleben immer nur Wetter erlebt, aber nie Klima. So ist das nunmal...
11:33 Uhr
KarlMarx: @f1234
"Wenn morgen ein Asteroid einschlägt, wird´s auch kalt. Aber wie gesagt: Nur, wenn..."
Vielen Dank für diesen Beitrag. Jetzt ist mir klar, auf welchem Niveau Ihre Denkweise ist.