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Sachsen setzen verstärkt auf Wohneigentum

Immobilienbesitz gilt in Krisenzeiten als sicherste Anlage

Berlin/Dresden (dapd-lsc). Die Sachsen setzen vermutlich wegen der Euro-Krise verstärkt auf Wohneigentum. Offenbar bewerteten viele dies in als unsicher empfundenen Zeiten als sichere Anlage, erklärte der Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Claus Friedrich Holtmann, am Dienstag in Berlin. Nach den Angaben bewilligten die dem Verbund angehörenden 14 Sparkassen im Freistaat 2011 neue Kredite für den Erwerb von Wohneigentum im Volumen von 857 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 29 Prozent.

Auch bei Unternehmenskrediten gab es mit knapp 16 Prozent deutliche Zuwächse. Insgesamt bewilligten die sächsischen Sparkassen nach den Angaben 2011 Kredite in Höhe von 2,8 Milliarden Euro. Gute Geschäfte hätten die Institute auch beim Wertpapiergeschäft gemacht, hieß es.

dapd

 
erschienen am 07.02.2012
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