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Sechsjähriger aus Dresden fährt allein mit dem Zug nach Chemnitz
Junge flitzte auf dem Weg zum Kindergarten seinem Papa davon
Dresden/Freiberg/Chemnitz. Ein abenteuerlustiger Sechsjähriger hat am Mittwochmorgen seinen Vater und die Polizei in Aufregung versetzt. Der Junge war am Morgen in Dresden auf dem Weg zum Kindergarten seinem Papa davon gelaufen. Weil dieser noch zwei weitere Kinder an der Hand hatte, konnte er den Kleinen nicht sofort verfolgen und informierte die Polizei. Von dem Kind fehlte jedoch jede Spur.
Eine Stunde später meldete schließlich ein Fahrgast aus dem "Franken-Sachsen-Express", dass ein kleiner Junge ohne Begleitung im Zug sei und er mit dem Kind in Freiberg aussteigen werde. Der Knirps war offensichtlich mit dem Zug bis Chemnitz gefahren und dann mit dem nächsten zurück Richtung Dresden. Die Beamten des Polizeireviers Freiberg nahmen den Sechsjährigen in Empfang und Kontakt zu den Kollegen in Dresden auf.
Dort fiel dem Vater, der heute auch noch seinen 39. Geburtstag feiert, ein Stein vom Herzen. Beim Abholen im Polizeirevier berichtete er von der Abenteuerlust seines Sohnes, der wohl auch gern Straßenbahn fährt und in der Vergangenheit schon einmal einen Solo-Ritt gewagt hatte. (fp)