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Sorge um Existenz der Stahlindustrie im Osten

erschienen am 19.02.2016

Berlin (dpa) - Mögliche schärfere Klimaschutzvorgaben und günstigere Importware bedrohen aus Sicht der Stahlbranche auch die Betriebe in Ostdeutschland. «In der Konsequenz könnte diese Entwicklung existenzgefährdende Ausmaße für die Stahlunternehmen und nicht absehbare Folgen für die industrielle Wertschöpfungskette nach sich ziehen», heißt es in einer Erklärung von Arbeitgebern, Gewerkschaft und Regierungen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen.

Vorschläge der EU, weniger Emissionszertifikate frei zuzuteilen, könnten die Kosten der Stahlkocher drastisch erhöhen. Die Unterzeichner fordern zudem Schutz vor subventionierten Stahlimporten aus China.

Die europäische Stahlbranche leidet unter dem heftigen Verfall der Preise. Die Lage hat sich in den vergangenen Monaten weiter verschärft, weil China angesichts der Abkühlung der eigenen Wirtschaft massenhaft Stahl auf den Weltmarkt wirft. Branchengrößen wie ArcelorMittal und Thyssenkrupp sind deshalb zuletzt in die roten Zahlen gerutscht.

Unterzeichnet ist die Erklärung von den SPD-Wirtschaftsministern der drei Länder, Albrecht Gerber (Brandenburg), Martin Dulig (Sachsen) und Wolfgang Tiefensee (Thüringen), dem Präsidenten der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, und den IG-Metall-Bezirksleitern Berlin-Brandenburg-Sachsen und Mitte, Olivier Höbel und Jörg Köhlinger.

Erklärung

 
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