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Städte- und Gemeindetag: Winterschäden kosten 100 Millionen Euro

Der strenge Winter hat erhebliche Schäden an Sachsens Straßen angerichtet

Dresden (dapd-lsc). Der strenge Winter hat erhebliche Schäden an Sachsens Straßen angerichtet. Die Winterschäden beliefen sich auf mehr als 100 Millionen Euro, sagte der Geschäftsührer des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, Mischa Woitscheck, dem Sender MDR 1 Radio Sachsen am Mittwoch. Das habe eine Umfrage bei den Kommunen ergeben.

Die Städte und Gemeinden seien finanziell aber nicht in der Lage, allein für den Schaden aufzukommen. Sie benötigten daher die Hilfe des Freistaats. Auch wenn die finanzielle Hilfe des Freistaats zurückgegangen sei, solle Flickwerk möglichst vermieden werden. Eine Pkw-Maut käme nicht infrage zur Finanzierung der Ausbesserungen.

Nach seinen Angaben verfügen die sächsischen Kommunen über ein Straßennetz von 29.000 Kilometern. Das Netz des Freistaates habe eine Länge von 4.800 Kilometern. Daher sei die Forderung nach finanzieller Hilfe gerechtfertigt.

dapd

 
erschienen am 23.03.2011
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