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Voraussichtlich 33 Abgesandte fahren nach Berlin

Sondersitzung im sächsischen Landtag am 5. März

Dresden (dapd-lsc). Der Landtag wird am 5. März in einer Sondersitzung die sächsischen Delegierten für die Bundespräsidentenwahl bestimmen. Das teilte ein Parlamentssprecher am Dienstag mit. Sachsen wird voraussichtlich 33 Delegierte zur Wahl eines neuen Bundespräsidenten nach Berlin entsenden und damit einen weniger als zuletzt, wie die Nachrichtenagentur dapd aus Behördenkreisen erfuhr.

Offiziell will die Bundesregierung die Zahl der Wahlmänner und -frauen, die jedes Bundesland gemäß seiner Bevölkerungszahl stellen darf, frühestens am Mittwoch (22. Februar) bekannt geben.

Nach dem Rücktritt von Christian Wulff wird die Bundesversammlung am 18. März einen neuen Bundespräsidenten wählen. Union, FDP, SPD und Grüne hatten sich am Sonntag auf den parteilosen Ex-DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck als Kandidaten geeinigt.

Die Bundesversammlung setzt sich aus den 620 Bundestagsabgeordneten und der gleichen Zahl von Delegierten aus den Ländern zusammen.

Zur Wahl von Bundespräsident Wulff hatte Sachsen 34 Vertreter in die Bundesversammlung geschickt. Berechnungsgrundlage für die Verteilung der Plätze aus den Ländern ist deren Einwohnerzahl am Stichtag, der diesmal der 30. September 2011 war.

dapd

 
erschienen am 21.02.2012
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