Rückblick - Die Flut 2002 in Bildern
Das Jahrhundert-Hochwasser von 2002
Nach tagelangen Regenfällen, mit den höchsten jemals in Deutschland gemessenen Niederschlägen rasten im August 2002 Flutwellen von drei bis vier Meter Höhe zu Tal. Sie rissen Häuser, Brücken und Straßen mit und setzten ganze Innenstädte unter Wasser. Die Tragödie hat viele Menschen das Leben und die Gesundheit gekostet. Tausende Existenzen wurden vernichtet. Zehn Jahre nach der Flut sind die meisten Schäden zwar beseitigt worden, aber die Erinnerungen an die Jahrhundertflut noch lange nicht verblasst.
Zehn Jahre danach
5. Naundorfer Filmnacht: Gefühlskino zur Flut
150 Besucher erlebten eine bewegende Dokumentation zum Hochwasser 2002
Naundorf. Bei der fünften Auflage des Filmfestes im Naundorfer Bad stand am Samstag zunächst kein Spaßfilm mit Louis de Funés oder Bud Spencer auf dem Programm, sondern bitterer Ernst. Hagen Oertel vom Vorstand des Naundorfer Touristikvereines zeigte seinen aus vielen Sequenzen der Einwohner geschnittenen Film über das Hochwasser 2002 in dem Ort. ... weiter lesen
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- Chemnitz: Umbau des Dresdner Platzes geht weiter
- Naundorf erinnert sich an Hochwasser
- Hochwasseropfer fühlen sich ausgenutzt
- Rochlitzer bleiben beim Flutschutz skeptisch
- Wilkau-Haßlau: Die Schäden sind getilgt, die Angst bleibt
- Thalheim: Entlang der Zwönitz ist die Angst noch immer gegenwärtig
- Ausstellung über Flut in Hainichen eröffnet
- Pockau: Schreckliche Erlebnisse verblassen nie
- Flutbilder lassen Dresdner Hubschrauberpiloten nicht los
- Fast bis zum Dach im Wasser
- Bach hat jetzt mehr Platz
Rückblick: 12. August 2002
Land unter im Landkreis Stollberg
Feuerwehren im Dauereinsatz
Stollberg. Dauerregen, überschwemmte Keller, über die Ufer getretene Bäche, riesige Wasserlachen auf den Straßen und fortwährend die Signale der Einsatzfahrzeuge. Jetzt hat das Tiefdruckgebiet "Ilse" auch den Landkreis Stollberg fest im Griff. Am Nachmittag des 12. August gibt das Landratsamt Stollberg bekannt, dass auf Grund der starken, anhaltenden ... weiter lesen
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- Freiberg: Landrat Uhlig löst Katastrophenalarm aus
- Rochlitz: Pegelstand erreicht in Wechselburg die Vier-Meter-Grenze
- Chemnitzer Umland: Im ganzen Umland kritische Hochwasserlage
- Annaberg: Katastrophenalarm: Wasser reißt alles mit
- Chemnitz: Größte Hochwasserwelle seit 1954
- Auerbach: Wetter spielt verrückt: Regen ohne Pause
- Werdau: Ab 2 Uhr war für die Feuerwehren die Nacht vorbei
- Plauen: Regen hat das Vogtland im Griff
- Mittweida/Frankenberg: Dauerregen setzt Keller unter Wasser
- Obervogtländisches Regenpanorama
- Reichenbach: Wasser zeigt Muskeln
- Schwarzenberg: Wasser ohne Ende: Region ersäuft im Regen
- Olbernhau/Marienberg/Zschopau: Landratsamt löst nach sintflutartigen Regenfällen Katastrophenalarm aus
- Crimmitschau: Feuerwehren ab 5.45 Uhr im Dauereinsatz
- Zwickauer Land: Entfesselte Wassermassen legen im Landkreis Verkehr und Leben lahm
- Zwickau: Bricht der Muldendamm? City in Gefahr
- Flöhaer Region versinkt in den Fluten
- Hohenstein-Ernstthal: Straßen zu, Keller voll, Unterricht vorbei: Dauerregen sorgt für Chaos in der Region
- Glauchau: Ende der Katastrophe ist nicht abzusehen
- Brand-Erbisdorf: Talsperre fasst Wassermassen nicht mehr
- Aue: Hoffnungslos abgesoffen
- Chemnitz: Die große Flut Protokoll eines dramatischen Tages
- Wetterkatastrophe sorgt für Chaos in Sachsen
Rückblick: 13. August 2002
Werdau: Aufräumen nach der Flut
Nacht zum 13. August kritisch - Pegel 1,85 Meter
Werdau. Tag eins nach der Hochwasserkatastrophe - die Werdauer/Crimmitschauer Region kann aufatmen. Die Nacht zum 13. August war noch einmal ziemlich kritisch. "1,85 Meter betrug der Pegelstand der Pleiße an der Pferdemeierbrücke", erklärte Gemeindewehrleiter Peter Daßler. Die Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Pleiße frei zu halten und Verstopfungen ... weiter lesen
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- Zwickau: Die Stadt im nassen Belagerungszustand
- Zschopau: Wasserstand erst am Nachmittag gesunken
- Stollberg: Wasserfluten und kein Ende
- Schwarzenberg: Doch noch von nächtlicher Flutwelle erwischt
- Rochlitz: Katastrophenalarm im Muldental
- Reichenbach: Entwarnung an der Wasserfront
- Plauen: Helfer schlagen sich die Nacht um die Ohren
- Mittweida: Katastrophenalarm
- Olbernhau: Im Katastrophengebiet unterwegs
- Oberes Vogtland: Sturzfluten im Waldgebiet und an der Pirk
- Hohenstein-Ernstthal: Schaulustige beobachten reißende Ströme
- Freiberg: Jahrtausendflut verwüstet Landkreis
- Flöha: Hubschrauber befreien Eingeschlossene
- Chemnitz erreichte Höchstpegel bei 4,01 Meter
- Auerbach: Unwettertage fordern zum Nachdenken auf
- Aue: Raus aus dem Haus: 200 Menschen evakuiert
- Annaberg: Das Hochwasser und seine Folgen
- Glauchau: Die Schäden sind noch nicht zu überblicken
- Eine Region steht unter Wasser
Rückblick: 14. August 2002
Zwickau: Die große Angst vor dem Plätschern an der Ladentür
Nach extremer Anspannung Aufatmen und großes Einräumen in Zwickaus Läden
Zwickau. "Für die Stadt war es eine Übung. Und ich hoffe, dass es dabei bleibt." So resümiert Siegfried Kunz, Inhaber des Optikgeschäftes Beyer in der Inneren Plauenschen Straße, das, was er, seine Mitarbeiter und alle Geschäftsinhaber in der Zwickauer Innenstadt seit 12. August durchgemacht haben: einen realen Alptraum, in dem sich wie ein Wasserstrudel ... weiter lesen
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- Zschopau: Wasserpumpen arbeiten ununterbrochen
- Werdau: Jetzt muss erst einmal aufgeräumt werden
- Stollberg: Trotz Aufatmen feste zupacken
- Schwarzenberg: Unwetterschäden am Freibad bedeuten Ende der Badesaison
- Rochlitz: Suche nach dem Weg zurück zur Normalität
- Plauen beginnt mit dem Reinemachen
- Mittweida: Die Flut geht - der Schlamm bleibt
- Olbernhau: Das Leben nach der Flut beginnt
- Morgenröthe-Rautenkranz: Nach der Flut: Putzkolonne in Rautenkranz
- Chemnitzer Land: Kläranlage dem Druck bisher standgehalten
- Freiberg: Fluten folgt Welle der Solidarität
- Flöha: Schlamm, Wut und Angst
- Chemnitz: Das große Aufräumen nach der Flut
- Aue: Am Tag danach - der große Kehraus
- Unheilsbilanz von A(nnaberg) bis W(iesa)
- Nächste Flutwelle rollt auf Landeshauptstadt zu
Weitere Informationen
Stichwort: V-b-Wetterlage
Dass es zur Hochwasserkatastrophe 2002 kommen konnte, war einer V-b-Wetterlage (V= römisch fünf) "zu verdanken". Damit bezeichnen Meteorologen eine besondere Route von Tiefdruckgebieten. 2002 war es so, dass "Ilse" von England statt normalerweise nach Nordost nach Süden ausgeschert ist. Den direkten Weg über die Nordsee versperrte eine Mauer aus kalter Luft. Gleichzeitig aber zerrte ein Azoren-Hoch an "Ilse". Das Tief wich aus - über Spanien und dann zum Golf von Genua. Dort saugte sich "Ilse" mit Mittelmeerluft voll. weiter lesen
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- Bücher aus dem Chemnitzer Verlag