Die (Un)freiheit der Wissenschaft  

Gesine Schwan

Gesine Schwan bemängelt, dass Deutschlands Hochschulen chronisch unterfinanziert sind

Chemnitz. In Deutschland ist die Freiheit von Forschung und Lehre verfassungsrechtlich garantiert. Doch obwohl sich das rohstoffarme Deutschland damit brüstet, Bildungsrepublik zu sein, leiden insbesondere ... weiter lesen

 
 

Sündenbock Facebook  

Das Neue - bejubelt und gefürchtet: die erste Eisenbahnfahrt mit der Dampflokomotive Adler 1835.

Die Buhmänner von gestern waren Google und Microsoft. Seit es Facebook gibt, hat es diese als Lieblingsziel der Netzkritiker abgelöst

Chemnitz. Julian Kippendorf ist 35, mag die Band Blumfeld und den Film "Harold und Maude". Seit Monaten schreibt er bei Facebook, lebhafter als Fabian Burstein, der Kippendorf erfunden hat. Julian Kippendorf ... weiter lesen

 
 
 

Die Macht des Geschriebenen 1

Der Schriftsteller Lutz Rathenow meint: Politik und Literatur gehören zusammen - Zumindest war das in der DDR so. Und heute?

Dresden. Lutz Rathenows Büro in Dresden befindet sich am Unteren Kreuzweg. Ein Name als Programm? Ob sich auch engagierte, politische Literatur und Kunst an einem Kreuzweg befinden, diskutierte Matthias ... weiter lesen

 
 

Vom Osten lernen  

Christoph Links.

Wie einfache Bürger ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen

Berlin. Der gesellschaftliche Umbruch nach 1989 brachte nicht nur Verbesserungen, sondern ungeahnte ökonomische, soziale und demografische Probleme. In vielen Fällen war die Politik ratlos. Einfache Bürger ... weiter lesen

 
 
 
 

Demokratie ohne Alternative  

Alfons Söllner

Chemnitzer Politologe plädiert für friedliche außerparlamentarische Wege, um den Willen der Bürger nach mehr Teilhabe zu erfüllen

Chemnitz. Vom legendären britischen Premierminister Winston Churchill ist der Satz überliefert "Die Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die ... weiter lesen

 
 

Macht googeln dümmer?  

Verändert der schnelle Zugang zu Wissen die Arbeit unseres Gehirns? Nein, meint Hirnforscher und Philosoph Gerhard Roth

Chemnitz. Alles wird schneller. Das Auto ist schneller als die Pferdekutsche, die E-Mail schneller als der Brief, auch Wissen ist immer schneller zur Hand. Der Weg in eine Bücherei und der Griff zum ... weiter lesen

 
 
 

Sollten Kirche und Staat sich trennen?  

Kirche und Staat sind sich viel zu nahe gekommen, findet der SPD-Politiker Rolf Schwanitz

Berlin/Plauen. Um den kirchlichen Einfluss im Land zu begrenzen, engagiert sich der vogtländische SPD-Bundestagsabgeordnete Rolf Schwanitz für den Aufbau eines Arbeitskreises für Laizismus in seiner ... weiter lesen

 
 

Braucht die Kirche den Staat? 

Eine Replik des Theologen Christoph Münchow

"Braucht der Staat die Kirche"? fragte die "Freie Presse" Anfang Dezember den religionskritischen Philosophen Christoph Türcke. Ja - wie der Alkoholiker den Schnaps, fand dieser, und trat damit eine Diskussion ... weiter lesen

 
 
 

Braucht der Staat die Kirche?  

Ja - wie der Alkoholiker den Schnaps braucht, meint der Leipziger Philosoph Christoph Türcke

Chemnitz/Leipzig. Gläubig oder ungläubig? Christoph Türcke ist gefragt worden, warum er mit seiner Antwort hinterm Berg halte. Wer seine Bücher liest, "Jesu Traum" etwa oder "Religionswende", lernt ihn ... weiter lesen

 
 

Arbeit und Menschenwürde 1

Der 1950 in Bayreuth geborene Günther Keilhofer absolvierte nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann ein Studium der Betriebswirtschaft sowie eine Managementausbildung an der Führungsakademie von Volkswagen in Rhode. An der TU Chemnitz promovierte er im Fachgebiet Psychologie. Seine berufliche Laufbahn begann Keilhofer 1977 im Personalwesen der Triumph-Adler AG. Am 1. Oktober 1993 wechselte er in den Personalbereich der Volkswagen AG und übernahm einen Monat später die Leitung des Personalwesens bei Volkswagen Sachsen. Nach einigen Stationen im VW-Konzern wurde Keilhofer 1998 zum Geschäftsführer Personalwesen der Volkswagen Sachsen GmbH in Zwickau. Derzeit ist er in der Ruhephase der Altersteilzeit. Im Jahr 2006 wurde der VW-Manager zum Honorarprofessor für Personalmanagement an der Westsächsischen Hochschule Zwickau ernannt.

Honorarprofessor Günther Keilhofer fordert einen festen Arbeitsplatz für möglichst viele Menschen

Freie Presse: Herr Keilhofer, die Finanzkrise hat uns vor Augen geführt, wie labil unser Streben nach Wohlstand und Wachstum sein kann. Die Zocker haben die Welt in den Abgrund schauen lassen. Hat der ... weiter lesen

 
 
 

Was bringt die Zukunft?  

Horx

Das weiß der Zukunftsforscher Matthias Horx auch nicht so genau

Freie Presse: Wir sitzen hier in Kelkheim im Taunus nahe Frankfurt am Main. Die Adresse lautet: Zauberberg. Ist dieser Ortsname Zufall oder Absicht für ein Institut, das sich mit Zukunftsfragen beschäftigt?Matthias ... weiter lesen