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Pegida-Verein will montags nicht mehr demonstrieren

Dresden. Die asyl- und islamkritische Protestbewegung Pegida will in Kürze ihre Montagsspaziergänge einstellen. Ein Strategiepapier, das auf der Internet-Seite der rechtskonservativen Politmagazins ...

erschienen am 20.05.2015

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Kommentare
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Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 24.05.2015
    15:13 Uhr

    PeKa: Richtig! Die Rechtspopulisten BIETEN der ,schweigenden Mehrheit‘ das Versprechen, halten es aber nicht. Bei dem Versprechen allein bleibt es dann auch.

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  • 24.05.2015
    09:58 Uhr

    Pedroleum: Auch ich habe kürzlich etwas gefunden, das zum Thema Pegida und Rechtspopulismus passt und bereits vor mehr als 10 Jahren veröffentlicht wurde, allerdings keine Prosa, sondern Sachliteratur:

    „Rechtspopulismus
    Der Begriff des Rechtspopulismus (R.) wird häufig für die Charakterisierung solcher polit. Strömungen benutzt, die sich als Anwälte unterdrückter Interessen nicht von Minderheiten, sondern von der ,schweigenden Mehrheit‘ begreifen. Ihr bieten sie das Versprechen, die Verkrustungen des polit. Tagesgeschäfts aufzubrechen, die Alltagsthemen, Sorgen und Nöte der ,schweigenden Mehrheit‘ zu artikulieren und die Koordinatensysteme des polit. Diskurses wieder zurechtzurücken, die aus ihrer Sicht durch Moden ,politischer Korrektheit‘ (Political Correctness) bzw. durch Wirklichkeitsverdrängung auf Kosten des eigenen Volkes aus dem Lot geraten sind.“

    [vgl. Dieter Nohlen und Florian Grotz (Hrsg.): Kleines Lexikon der Politik. Verlag C. H. Beck, München 2001, 5. Auflage, S. 506]

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  • 22.05.2015
    17:18 Uhr

    gelöschter Nutzer: Oh ich habe etwas schönes gefunden, dass ich hier gerne teilen möchte. Terry Pratchett, der leider viel zu früh diesen März verstorbene britische Schriftsteller nahm im Grunde 2000 in seinem Fantasy Scheibenwelt-Roman die Pegida schon voraus, als er schrieb:

    "Ah" sagte Herr Nadel. "Ja, ich erinnere mich. Sie sind besorgte Bürger." Über besorgte Bürger wusste er Bescheid. Wo auch immer sie sich aufhielten: Sie sprachen immer die gleiche private Sprache, in der "traditionelle Werte" und ähnliche Ausdrücke auf "jemanden lynchen" hinausliefen.
    [Terry Pratchett - Nichts als die Wahrheit]

    "“Ah," said Mr Pin. "Right. I remember. You are concerned citizens." He knew about concerned citizens. Wherever they were, they all spoke the same private language, where 'traditional values' meant 'hang someone'.”
    ? Terry Pratchett, The Truth

    17% der Pegida-Teilnehmer hält laut der neuen Patzelt-Studie Gewalt gegen den politischen Gegner für legitim.

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  • 22.05.2015
    10:01 Uhr

    saftpresse: Pegida ist nicht bürgerlich konservativ. Das ist reine Schönfärberei. Der Verein in seiner jetzigen Struktur ist bestenfalls rechtskonservativ bis rechtpopulistisch.
    Selbst Patzelt, der dass basisdemokratische immer hervorhob muss nun eingestehen das der Verein immer weiter nach rechts abdriftet. Erkennbar war das aber m.E. schon immer. Wer immer nur aus seiner Trotzecke heraus alles in Frage stellt und dabei die Menschenwürde mit Füssen tritt bleibt im Abseits . Deshalb ist Pegida da wo es heute ist und wo es hin gehört. Im Nirwana rechter Bewegungen.

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  • 22.05.2015
    08:29 Uhr

    gelöschter Nutzer: "Pegida hat gezeigt, wie groß das national konservative bürgerliche Lager in Sachsen ist und wie es weiter wächst."

    Dresden hat über 500.000 Einwohner, selbst wenn 5.000 Pegida-Anhänger Montags dort auf die Straße gehen (in den letzten Wochen waren es ca. die Hälfte) wäre das gerade ein Prozent. Und Dresden ist der hot spot, woanders sehen die Zahlen noch viel verheerender aus. Wieviele Menschen Pegida still unterstützen, kann niemand sagen, zumal von diesen Spaziergängern am Montag ja auch noch eine ganze Menge aus dem Umland kommen. Die OB-Wahl am 7.6. wird dafür ein guter Gradmesser sein, denn in der Wahlkabine schaut dir keiner über die Schulter. Aber über 3% wird Frau Festerling wohl nicht kommen (in Umfragen lag sie letztens bei 2%). Wenn dass das konservativ bürgerliche Lager ist, welches Sie meinen, ist es wahrlich nicht so groß.

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