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FAO erklärt Hungersnot in Somalia für beendet
Lage zu "humanitärem Notfall" herabgestuft
Nairobi (dapd). Die Welternährungsorganisation FAO hat die Hungersnot in Somalia nach mehr als sieben Monaten für beendet erklärt. Gleichzeitig warnte sie aber davor, dass die ganze Region ohne anhaltende Hilfe rasch wieder tiefer in die Hungerkrise rutschen könnte. Die FAO stufte die Lage in Somalia am Freitag von der obersten Stufe einer fünfteiligen Skala auf die vierte herab. Angesichts der gesunkenen Sterberate wurde sie damit formell von einer "Hungersnot" zu einem "humanitären Notfall".
Allerdings litten 2,3 Millionen Menschen noch immer an Hunger oder Unterernährung und benötigten Hilfe, hieß es. Das entspricht 31 Prozent der Bevölkerung Somalias. Insgesamt sind am Horn von Afrika 9,5 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Ohne Unterstützung über die kommenden drei Monate würden "diese Menschen nicht überleben", sagte FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva.
Die UN-Agentur FAO hatte nach anhaltender Dürre im vergangenen Juli für mehrere Teile Somalias eine Hungersnot ausgerufen. Hundertausende Somalier waren in Flüchtlingslager in Kenia, Äthiopien und die somalische Hauptstadt Mogadishu geflüchtet. Eine offizielle Zahl der Toten zur Hungersnot gibt es bisher nicht, laut UN kamen aber zehntausende Menschen ums Leben. Eine Studie werde im Auftrag gegeben werden, um genauere Zahlen zu bekommen, sagte ein UN-Vertreter am Freitag.
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