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Merkels Wahlkampfhilfe für Sarkozy stößt in Frankreich auf Kritik

Lager des Sarkozy-Herausforderers François Hollande rät zu Zurückhaltung

Frankfurt/Main (dapd). Die geplante deutsche Wahlkampfunterstützung für Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy stößt im Lager von dessen sozialdemokratischem Herausforderer François Hollande auf Kritik.

Hollandes Kampagnenleiter Pierre Moscovici riet zur Zurückhaltung. "Parteipolitische Festlegungen dürfen nicht die künftige Arbeitsbeziehung belasten", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Es sei aber auch "kein Drama", dass die CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel für Sarkozy in den Wahlkampf ziehe.

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hatte kürzlich angekündigt, Merkel werde mit Sarkozy gemeinsame Wahlkampfauftritte absolvieren. Er verteidigte das Vorhaben. Für Europa und den Euro sei es wichtig, dass Frankreich wirtschaftlich stark bleibe, sagte Gröhe dem Blatt. Dafür stehe die Politik von Sarkozy und dessen Partei UMP. Ein Sieg Hollandes würde es "sehr viel schwerer machen, unsere Vorstellungen von einer europäischen Stabilitätsunion zu verwirklichen".

dapd

 
erschienen am 04.02.2012
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