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Schuldenverhandlungen haken offenbar an Arbeitsmarktreform

Finanzminister Venizelos: Schicksal Griechenlands steht auf Messers Schneide

Athen (dapd). Für eine Einigung über einen griechischen Schuldenschnitt fehlt nach Angaben aus Athener Regierungskreisen noch eine Beilegung von Meinungsverschiedenheiten über Arbeitsmarktreformen. Andere Probleme seien in einer "übermenschlichen Verhandlung" zufriedenstellend gelöst worden, sagte ein ranghoher Regierungsbeamter in der Nacht zu Sonntag.

Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos hatte die Lage zuvor mit den drastischen Worten beschrieben. Das Schicksal seines Landes stehe auf Messers Schneide, bis zum späten Sonntagabend müsse eine Einigung erzielt werden. Ohne einen Durchbruch droht Griechenland im März der Staatsbankrott. Griechenland verhandelt mit Schuldeninspektoren von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) sowie dem Internationalen Bankenverband (IIF) über einen Schuldenschnitt der privaten Gläubiger.

dapd

 
erschienen am 05.02.2012
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