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Zwei amerikanische Urlauberinnen in Ägypten entführt
Beduinen fordern Freilassung festgenommener Stammesangehöriger
Al-Arisch (dapd). Bewaffnete Beduinen haben am Freitag in Ägypten zwei amerikanische Touristinnen entführt. Sie stoppten den Kleinbus der Urlauberinnen und zwangen die 60 und 65 Jahre alten Frauen und ihren ägyptischen Führer, in ihre Wagen umzusteigen, wie die Sicherheitsbehörden mitteilten. Drei weitere Insassen des Urlauberfahrzeugs ließen die Entführer zurück.
Der Überfall ereignete sich auf einer belebten Straße auf der Sinai-Halbinsel. Die Touristen waren auf dem Weg vom Katherinen-Kloster am Berg Sinai in den Badeort Scharm el-Scheich. Die Entführer fordern nach Angaben der Sicherheitskräfte die Freilassung von Stammesangehörigen, die in den vergangenen Tagen unter Vorwürfen des Drogenhandels oder bewaffneten Überfalls festgenommen worden waren.
In Suez überfielen vier bewaffnete Angreifer das Auto zweier Italiener, die dort für eine Lebensmittelfabrik arbeiten. Sie erbeuteten nach Angaben des Unternehmens den Wagen, mehr als 10.000 Euro und die Laptops der Europäer.
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