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Die 15 windigsten Orte der Region am 25.07.2016


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Wetterlexikon

Monsun

Dieser Begriff leitet sich vom arabischen mausim ab, was so viel wie Jahreszeit bedeutet. Als Monsun bezeichnet man eine großräumige Zirkulation, die im Prinzip dem Land- und Seewindsystem ähnlich ist. Auch hier sind die Luftdruckunterschiede die Ursache, die aufgrund einer unterschiedlich starken Erwärmung von Landmasse und Ozean in tropischen und subtropischen Gebieten auftreten. Dabei weht der Sommermonsun vom kühlen Meer (mit hohem Luftdruck) nach dem wärmeren Land (mit niedrigem Luftdruck), während der Wintermonsun vom kalten Festland nach dem jetzt wärmeren Meer weht. Die Winde, die im Sommer dabei vom Meer kommen, haben viel Feuchtigkeit getankt, die sie als gewaltige Monsunregen über diesen Ländern wieder niedergehen lassen. Weiterhin spielt die Wanderung des Zenitstandes der Sonne zwischen den Wendekreisen und die Corioliskraft eine wichtige Rolle. Dabei befinden sich größere Landmassen im Bereich der Randtropen und größere Wassermassen im Bereich der Tropen. Als Monsun versteht man alle jahreszeitlich wechselnden Luftströmungen mit einer Änderung der Windrichtung von mindestens 120 Grad. Die stärkste Ausprägung erfährt der Monsun im Raum des indischen Ozeans. Man unterscheidet den Südwestmonsun und den Nordostmonsun.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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