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Inflation verharrt im Januar bei 2,1 Prozent
Energiekosten treiben Preissteigerung - Gemüse und Kartoffeln billiger
Wiesbaden (dapd). Angetrieben von hohen Preisen für Benzin und Heizöl hat sich die Inflationsrate auch zu Jahresbeginn über zwei Prozent eingependelt. Die Verbraucherpreise kletterten im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Damit blieb die Jahresrate auf dem Niveau vom Dezember. Ursprünglich hatten die Statistiker einen leichten Rückgang der Teuerung auf 2,0 Prozent erwartet.
Im Vergleich zum Vormonat Dezember sanken die Verbraucherpreise im Januar vor allem saisonbedingt um 0,4 Prozent. So waren etwa die Preise für Pauschalreisen wie üblich im Januar deutlich niedriger als im Urlaubsmonat Dezember, wie die Statistiker erklärten.
Im Januar mussten die Verbraucher für Sprit 6,4 Prozent mehr bezahlen als vor Jahresfrist. Die Kosten für Heizöl legten um 17,2 Prozent zu. Auch Strom mit einem Plus von drei Prozent und Gas mit einer Steigerung von 6,7 Prozent waren deutlich teurer.
Tiefer ins Portemonnaie greifen mussten die Verbraucher im Januar auch für Kaffee. Hier erhöhte sich der Preis um 17,7 Prozent. Günstiger wurde Gemüse mit einem Minus von 9,5 Prozent. Der Preis für Kartoffeln fiel dem Amt zufolge sogar um fast 24 Prozent im Vergleich zum Januar 2011.
dapd



