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Medien: Gerichte verurteilen AWD zu Rückzahlungen

"Diese Urteile können eine Kehrtwende für Anleger bedeuten"

Hamburg (dapd). Zwei Kunden des Finanzdienstleisters AWD haben vor dem Landgericht Braunschweig und dem Oberlandesgericht Naumburg Medienberichten zufolge möglicherweise wegweisende Urteile erstritten. Wie das ARD-Magazin "Panorama" und der Radiosender "NDR Info" berichten, muss AWD den Anlegern in einem Fall die eingezahlte Summe und im anderen Fall einen Großteil des angelegten Geldes zurückerstatten. Insgesamt geht es den Angaben zufolge um etwa 29.000 Euro. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

"Diese Urteile könnten aber eine Kehrtwende für Anleger bedeuten", sagte die Bremer Rechtsanwältin Petra Brockmann, die die Kläger vertreten hatte. In den Verfahren ging es um die Medienfonds IMF 2 und 3, mit denen nach Informationen des NDR tausende AWD-Kunden hohe Verluste erlitten haben sollen.

dapd

 
erschienen am 06.02.2012
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