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ThyssenKrupp schreibt im US-Stahlgeschäft weiter rote Zahlen
Hauptversammlung des Stahlriesen in Bochum
Bochum (dapd). Das neue Stahlwerk in Brasilien wird ThyssenKrupp auch im laufenden Geschäftsjahr noch einmal viel Geld kosten. Konzernchef Heinrich Hiesinger sagte am Freitag auf der Hauptversammlung des Stahlriesen in Bochum laut vorab verbreitetem Manuskript, er erwarte erneut ein "deutlich negatives Ergebnis" im US-Stahlgeschäft.
Zwar sei im Sommer mit der Inbetriebnahme der letzten Koksbatterie eine gewisse Verbesserung der Situation in Brasilien zu erwarten, doch bis das Stahlwerk mit optimaler Kostenstruktur arbeite, werde es noch geraume Zeit dauern. Dennoch sei der Konzern weiter davon überzeugt, dass der amerikanische Markt "aussichtsreiche Perspektiven" biete, sagte Hiesinger.
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