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Gefährlicher Versuchung im Urlaub widerstehen
Mit Holo-Pacs kann man Plagiate einfach und schnell entlarven
Köln. "Schnäppchenkäufe" in Urlaubsstimmung erfreuen sich großer Beliebtheit, sei es zur eigenen Freude oder als günstige Mitbringsel. Wenn im Urlaub zum Beispiel schicke Handtaschen, Turnschuhe oder Uhren begehrter Marken mit unschlagbaren Niedrigpreisen locken, fällt es manchem schwer, zu widerstehen. Aber leider handelt es sich bei diesen Preishits häufig nicht um reduzierte Ware, sondern schlicht um Produktfälschungen. "Von klassischen Konsumgütern wie Film- und Tonträgern, Textilien, Schmuck, Kosmetik bis hin zu Nahrungsmitteln und Medikamenten sind alle Produkte und Marken betroffen", berichtet Saskia Roth, Markenschützerin beim Tüv-Rheinland. Besonders besorgniserregend ist der hohe Zuwachs an gefälschten Arzneimitteln. "Produktpiraten finden immer wieder Wege, Fälschungen auf den Markt zu bringen. Sie kopieren und fälschen sogar Seriennummern, die eigentlich zum Schutz vor Fälschungen angebracht werden", erklärt Roth.
Wenn der Zoll bei der Einreise das Plagiat entlarvt, wird auch noch ein Bußgeld fällig. Bei vielen Produkten besteht sogar Gefahr für die Gesundheit, denn diese erreichen nicht die Qualitätsansprüche der Markenhersteller.
Um Unternehmen im Kampf gegen Fälschungen zu unterstützen, bietet der Tüv Rheinland gemeinsam mit der Hologram Company Rako eine sichere Lösung im Kampf gegen Produktfälschungen an: Holo-Pacs. Dabei kommen Codes in Kombination mit Hologrammen zum Einsatz. Anhand von Holo-Pacs können Endverbraucher, Händler oder der Zoll die Echtheit der Produkte einfach und schnell per Smartphone oder Computer überprüfen. Ein aufgedruckter QR-Code macht das möglich.