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Kaum Natur in Naturkosmetik

Entdeckt wurden auch "Konservierer", die krebsverdächtiges Formaldehyd abgeben können

Augsburg (dapd). Wer als Naturprodukt ausgezeichnete Kosmetik kauft, bekommt meist kaum Natürliches. Das berichtet das Verbrauchermagazin "Öko-Test", dessen Experten die Inhaltsstoffe von 34 als Naturkosmetik ausgegebenen Produkten überprüften.

Ob Cremes, Lotionen, Shampoos, Duschgel oder Haarfärbemittel - in den Produkten stecken der Analyse zufolge zwischen 15 und 60 Prozent chemische und künstliche Zutaten, die teils sogar umstritten oder bedenklich sind: Entdeckt wurden sogenannte Konservierer, die krebsverdächtiges Formaldehyd abgeben können, ebenso wie PEG/PEG-Derivate, die in echter Naturkosmetik nicht erlaubt sind.

Das Verbrauchermagazin rät, sich nicht von den mit Blüten, Blättern, Kräutern und Obst dekorierten Verpackungen blenden zu lassen und stattdessen echte Naturkosmetik mit dem Gütesiegel "Kontrollierte Naturkosmetik", "Ecocert" oder "Natrue" zu kaufen.

 

 
erschienen am 29.07.2011
© Copyright dapd Nachrichtenagentur GmbH
 
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