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Exotische Frucht vielseitig verwendbar
Vitamin-C-Gehalt der Kaktusfeige nimmt mit Reife zu - Weiche Exemplare kaufen
Bonn. Die Kaktusfeige ist ein hierzulande noch relativ unbekanntes Obst. Mit ihrem erfrischend süß-säuerlichen Aroma erinnert sie ein wenig an Melone oder Birne. Die Früchte schmecken pur und im Joghurt, im Obstsalat und in einem gemischten Blattsalat mit Datteltomaten. Eine delikate Vorspeise sind kugelförmig ausgestochene Kaktusfeigen mit Serrano-Schinken und Ziegenkäse. Sie verfeinern aber auch pikante Gerichte mit Räucherfisch, Wild oder Geflügel und orientalische Spezialitäten.
100 Gramm des Fruchtfleisches der Kaktusfeige enthalten unter anderem 30 bis 40Milligramm Vitamin C, dessen Gehalt mit der Reife zunimmt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 100 Milligramm Vitamin C für Erwachsene.
Auf der Schale hat die Frucht feine Dornen mit unangenehmen Widerhaken. Zwar werden die Früchte vor dem Verkauf abgebürstet, dennoch sollte man bei der Zubereitung Küchenhandschuhe tragen, rät der Verbraucherinformationsdienst aid. Die Früchte lassen sich wie eine Kiwi aufschneiden und auslöffeln. Man kann die Enden auch flach abschneiden, die Schale anritzen und abziehen. Die kleinen schwarzen Kerne im wässrigen Fruchtfleisch können mitgegessen werden.
Kaktusfeigen sind ganzjährig im Handel erhältlich. Da sie nicht nachreifen, sind weiche und saftige Exemplare die beste Wahl. Achten sollte man auf einen unversehrten Stiel, da die Früchte ansonsten rasch verderben. Kühl gelagert sind sie einige Tage haltbar. (lu)
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