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Den Kleidungsstil des Partners akzeptieren lernen
Freiheiten eingestehen
Frankfurt/Main (dapd). Das Thema Kleidungsstil sorgt in vielen Partnerschaften für Konflikte: Sie hasst seinen gelben Polyester-Pulli, und er kann es überhaupt nicht leiden, wenn sie diese "total praktischen" Sweatshirts trägt. "Natürlich darf jeder Mensch anziehen, was er will. Schöner wäre es aber, wenn man sich in der Partnerschaft über die Ästhetik einigt oder Grenzen vereinbart", sagt Bernd Böttger, Vorsitzender des Instituts für Paartherapie in Frankfurt am Main. Erotische Offenheit außerhalb des Hauses, verwahrloste Kleidung oder teures Overdressing könne sonst durchaus zum Problem werden.
Grundsätzlich empfiehlt er Paaren allerdings, einander in puncto Kleidung Freiheiten zuzugestehen. "Man sollte lernen, sich daran zu erfreuen, wie der andere sich kleidet, und sein Anderssein zu respektieren", betont der Diplom-Psychologe. Schließlich mache eine Kleiderpuppe als Partner auf Dauer auch wenig Freude.