Auch wenn man sich unwohl fühlt sollte man sich bemühen, freundlich zu lächeln.Foto: dapd
Erhobenen Hauptes
Mit einem Lächeln Kontakt zu anderen Menschen suchen
Neufahrn (dapd). Im Berufsleben gerät man öfter allein in eine Ansammlung von Menschen. Ob firmeninternes Treffen oder externes Seminar - vielen fällt es dann schwer, sich ungezwungen zu verhalten und Anschluss zu finden. "Auch wenn man sich unwohl fühlt, sollte man direkt und mit erhobenem Haupt in einen Raum hineingehen", sagt die Psychologin Monika Matschnig, Expertin für Körpersprache aus dem bayerischen Neufahrn. Dabei sei es außerdem wichtig, auf ein angemessenes Tempo und eine normale Schrittlänge zu achten.
Ein selbstbewusstes Auftreten helfe dabei, Kontakt mit Anwesenden aufzunehmen. "Ganz instinktiv weichen wir Menschen aus, die unsicher wirken oder griesgrämig schauen", erläutert Matschnig. Insofern sollte man sich auch bemühen, freundlich zu lächeln. Darauf reagierten andere Leute nämlich unbewusst positiv und lächelten oft zurück.
"Einen Blickkontakt kann man nutzen, um auf den anderen zuzugehen und ihn zu grüßen", sagt die Expertin. Mitunter lasse sich so auch ein Gespräch anfangen. Dadurch könne man auch Gleichgesinnte finden, zum Beispiel Menschen, die ebenfalls allein auf der Versammlung sind. Dies sei auf jeden Fall wirkungsvoller, als sich wahllos zu einer Gruppe Menschen hinzuzustellen und darauf zu hoffen, wahrgenommen zu werden.
Während eines Gesprächs sollte man darauf achten, anderen Menschen nicht zu nahe zu treten. "Die Distanz von einer Armlänge wird meist als angenehm empfunden", berichtet Matschnig. Außer beim Händedruck zur Begrüßung sollte man sein Gegenüber möglichst nicht berühren. Unsicheren Menschen rät die Psychologin zudem, nicht mit ihren Händen herumzuspielen, da dies Gesprächspartnern oft unangenehm sei. Wem es schwer falle, seine Finger ruhig zu halten, der könne vielleicht ein Glas oder einen Folder in die Hand nehmen.
dapd